In Rainbach im Innkreis wurde kürzlich der zweite Bauabschnitt des Projekts „Junges Wohnen“ offiziell übergeben. Bei der Schlüsselübergabe standen Bürgermeister Gerhard Harant und Wohnbaureferent, Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner, im Mittelpunkt. Mit Abschluss dieses Abschnitts verfügt die Gemeinde über insgesamt 68 neue, moderne und leistbare Wohneinheiten.
Wohnen als Standortfaktor
Die Gemeinde betont, dass bezahlbarer Wohnraum eine wesentliche Voraussetzung dafür ist, dass junge Menschen in der Heimat bleiben, eine Familie gründen und langfristig in der Gemeinde leben können. Aus Sicht der örtlichen Politik signalisiert das Projekt, dass die Gemeinde aktiv in die Schaffung von Wohnangeboten investiert, um dem regionalen Bedarf zu begegnen.
Bedeutung für Rainbach und die Region
- 68 zusätzliche Wohnungen erhöhen das lokale Angebot und sollen Druck vom Mietmarkt nehmen.
- Besonders junge Haushalte erhalten Möglichkeiten, in der Gemeinde zu bleiben und am sozialen Leben teilzunehmen.
- Die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Land wird als Beispiel für gemeinsame Förderungsstrategien dargestellt.
Bei der offiziellen Übergabe hob Landeshauptmann-Stellvertreter Haimbuchner den Stellenwert solcher Projekte hervor. Er wertete die Wohninitiative als positives Beispiel dafür, wie Kommunen und Land zusammen «nachhaltige Perspektiven für die Bevölkerung schaffen».
„Leistbarer Wohnraum ist eine der wichtigsten Voraussetzungen dafür, dass junge Menschen in ihrer Heimat bleiben, eine Familie gründen und ihre Zukunft dort aufbauen können. Das Projekt in Rainbach ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie Land und Gemeinde gemeinsam nachhaltige Perspektiven für die Bevölkerung schaffen.“ — Manfred Haimbuchner
Auswirkungen auf das Gemeindeleben
Bürgermeister Harant stellte bei der Übergabe die Nachfrage nach Wohnraum heraus und begrüßte die neuen Gemeindebürger ausdrücklich. Er rief die Zugezogenen dazu auf, sich aktiv in das Vereinsleben einzubringen — die örtlichen Vereine bezeichnete er als „Herzstück einer lebendigen Dorfgemeinschaft“ und betonte, dass Mitmachen ein schneller Weg zu sozialen Kontakten sei.
| Projekt | Einheiten |
|---|---|
| Gesamt (nach 2. Bauabschnitt) | 68 |
Für die Bewohnerinnen und Bewohner bedeutet das neue Angebot konkret: mehr Auswahl am lokalen Wohnungsmarkt, kürzere Wege zu Vereinen und lokalen Einrichtungen sowie die Chance, in einer kleineren Gemeinde eine bezahlbare Bleibe zu finden. Für die Gemeinde kann die Zunahme an jungen Einwohnerinnen und Einwohnern langfristig positive Effekte auf Schulen, Vereine und die Wirtschaft haben.
Konkrete Angaben zu Mietpreisen, Laufzeiten oder Förderkonditionen wurden in der Bekanntmachung nicht genannt. Interessierte sollten sich direkt bei der Gemeinde Rainbach informieren, wenn sie Details zu Vergabekriterien oder freien Einheiten erfahren möchten.
Die Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts ist Teil einer fortgesetzten Gemeindestrategie, die Wohnraum als Teil der lokalen Entwicklungsarbeit versteht. Ob und in welcher Form weitere Bauabschnitte folgen, blieb offen; die beteiligten Akteurinnen und Akteure sehen das Projekt jedoch als Modell für ähnliche Initiativen in der Region.