Beim Bundesentscheid der Landjugend in Schlierbach setzte sich Simon Diwold, Bezirksleiter der Landjugend Perg, in der schwersten Disziplin des Redewettbewerbs durch und wurde zum Bundessieger in der Kategorie Spontanrede gekürt. Der 23-jährige Rieder überzeugte Jury und Publikum mit einer inhaltlich präzisen und sprachlich sicheren Darbietung.
Wettbewerbsmodus und Ablauf
Die Spontanrede gilt innerhalb der Landjugend als besonders anspruchsvoll: Die Teilnehmenden ziehen ein Thema und haben anschließend genau eine Minute Vorbereitungszeit, bevor sie eine Rede von zwei bis vier Minuten Länge halten müssen. Diwold bewältigte dabei mehrere Durchgänge erfolgreich — zwei Vorrunden, zwei K.-o.-Runden und die abschließende Finalrede — und setzte sich am Ende gegen die übrigen Finalistinnen und Finalisten durch.
| Phase | Durchläufe |
|---|---|
| Vorrunden | 2 |
| K.-o.-Runden | 2 |
| Finale | 1 |
Thema der Finalrede und Bedeutung
In seiner Finalrede widmete sich Diwold dem Thema
"Immer erreichbar oder doch öfter sprachlos – haben wir verlernt, miteinander zu reden?"Damit traf er einen Gegenwartsdiskurs, der gerade für ländliche Gemeinden Relevanz hat: Die Frage, wie digitale Erreichbarkeit und persönlicher Austausch zusammenwirken, betrifft Vereinsarbeit, Nachbarschaftshilfe und politische Teilhabe gleichermaßen.
Konsequenzen für den Bezirk Perg
Der Erfolg eines lokalen Funktionärs auf Bundesebene bringt konkrete Vorteile für den Bezirk: Er erhöht die Sichtbarkeit der Jugendarbeit hier, kann Motivation für Mitwirkung in Vereinen und Initiativen steigern und zeigt, dass junge Menschen aus der Region in bundesweiten Wettbewerben konkurrenzfähig sind. Für Schulen, Jugendgruppen und die Landjugend selbst bietet der Sieg zugleich ein Vorbild — sowohl für rhetorische Ausbildung als auch für Engagement in der Gemeinschaft.
Was das für Interessierte bedeutet
- Wer öffentliches Reden üben will, findet bei der Landjugend regelmäßig Workshops und Vorbereitungstreffen.
- Vereine können aus dem Sieg Anknüpfungspunkte für Veranstaltungen zur Kommunikation und Meinungsbildung entwickeln.
- Für Eltern und Lehrende ist der Wettbewerb ein Hinweis auf die Bedeutung von Argumentations- und Präsentationsfähigkeit als Teil der Allgemeinbildung.
Der Bundessieg bestätigt, dass Redetalente aus dem Bezirk Perg auf Bundesebene mithalten können. Für die lokale Gemeinschaft bleibt die Aufgabe, solche Erfolge zu nutzen, um Nachwuchs zu fördern und Bildungsangebote zu stärken.