Bei einer Landespressekonferenz in Stuttgart haben die neun Landesuniversitäten Baden-Württembergs heute eine gemeinsame Übersicht mit 99 Forschungsprojekten vorgestellt, die Beiträge zu einer postfossilen Zukunft leisten sollen. Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ist unter den beteiligten Einrichtungen und bringt Projekte zu erneuerbaren Energien, nachhaltigen Baumaterialien sowie zu ressourceneffizienter Holz- und Landwirtschaft ein.
Worum es konkret geht
Die vorgestellten Projekte reichen laut der Mitteilung von Technologien zur Speicherung von Sonnenenergie bis zu Substituten für Erdöl durch nachwachsende Rohstoffe. Ebenfalls adressiert werden die energieeffiziente Gestaltung industrieller Prozesse sowie die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für den Wandel weg von fossilen Rohstoffen.
- 9 Landesuniversitäten haben gemeinsam Projekte präsentiert.
- 99 Forschungsprojekte wurden veröffentlicht.
- Die Präsentation fand im Rahmen einer Landespressekonferenz in Stuttgart statt.
„Die Universitäten im Land zeigen mit ihren Projekten, welchen Beitrag die Wissenschaft zur Gestaltung der Zukunft unserer Gesellschaft leistet“, sagt Prof. Dr. Karla Pollmann, Rektorin der Universität Tübingen und Vorsitzende der Landesrektoratekonferenz Baden-Württemberg.
Beteiligte Akteurinnen und Akteure
An der Pressekonferenz nahmen neben den Verantwortlichen der Universitäten auch die Wissenschaftsministerin des Landes, Petra Olschowski, sowie die Hauptgeschäftsführerin der IHK Region Stuttgart, Susanne Herre, teil. Die neun Universitäten stellen auf der Website der Landesrektoratekonferenz detaillierte Informationen zu den einzelnen Projekten bereit.
Welche Bedeutung hat das für den Bezirk Baden?
Auch wenn die Initiative in Baden-Württemberg angesiedelt ist, sind die Themen für Gemeinden und Unternehmen im Bezirk Baden von praktischem Interesse: Neue Energiespeicher, nachhaltige Baumaterialien und energieeffizientere Produktionsverfahren können auch hierzulande Lieferketten, Bauprojekte und landwirtschaftliche Betriebe verändern. Lokalpolitikerinnen, Gemeinden und Gewerbebetriebe sollten die Ergebnisse und Lösungsansätze im Auge behalten, um mögliche Kooperationen, Pilotprojekte oder Förderanträge prüfen zu können.
| Fakt | Angabe |
|---|---|
| Anzahl beteiligter Universitäten | 9 |
| Vorgestellte Projekte | 99 |
| Ort der Präsentation | Stuttgart |
Weitere Informationen und die Projektliste sind laut Mitteilung auf der Website der Landesrektoratekonferenz Baden-Württemberg abrufbar. Für Entscheidungsträgerinnen in Gemeinden und Betrieben im Bezirk Baden kann es sinnvoll sein, die dort dokumentierten Ergebnisse und Praxiskonzepte zu prüfen — etwa mit Blick auf lokale Klimaziele, Fördermöglichkeiten und Kooperationen mit Forschungseinrichtungen.