Service Pöchlarn Bezirk Melk

Neue ServiceCard: Zugang und Bezahlung in allen Wertstoffzentren des Bezirks ändern sich

Seit 25. Juli läuft in Pöchlarn ein Pilotbetrieb mit einer neuen Zutrittskarte. Bis 2028 sollen alle zehn Sammelzentren im Bezirk Melk auf Schranken mit bargeldloser Abrechnung umgestellt werden. Eigentümer erhielten die Karte bereits per Post, Mieter müssen die ServiceCard online beantragen.

Neue ServiceCard: Zugang und Bezahlung in allen Wertstoffzentren des Bezirks ändern sich
©Illustration KI Josef Haas / steirerblatt.at

Einführung des neuen Zutrittssystems

Am 25. Juli 2026 wurde in Pöchlarn das erste Wertstoffzentrum im Bezirk Melk mit dem neuen elektronischen Zutrittssystem in Betrieb genommen. Die Umrüstung betrifft langfristig alle 10 Wertstoffzentren des Bezirks. Ziel der Maßnahme ist eine geregelte Einfahrt über Schrankenanlagen und die Umstellung auf eine einheitliche, bargeldlose Abrechnung.

Wer erhält die ServiceCard und wie wird sie genutzt?

Die ServiceCard des GVU Melk wurde bereits Ende Juli an alle Liegenschaftseigentümer per Post verschickt. Für Familien oder Haushalte mit mehreren Nutzerinnen und Nutzern besteht die Möglichkeit, die Karte digital in der verbreiteten Gem2Go-App zu speichern, sodass mehrere Personen Zugang zu den Sammelzentren erhalten, ohne eine physische Karte weitergeben zu müssen.

  • Liegenschaftseigentümer: automatische Zusendung per Post.
  • Mieter und Pächter: müssen die Karte über ein Online-Formular auf gvumelk.at/servicecard beantragen.
  • Biotonnen-Besitzer: erhalten bei Nutzung der ServiceCard zusätzlich die Möglichkeit, Grün- und Strauchschnitt auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten anzuliefern.

Bezahlung: Ende der Barzahlung

Parallel zur Schranken-Umrüstung hat der GVU Melk die Zahlungsabwicklung an allen Standorten angepasst. Gebührenpflichtige Entsorgungen werden künftig nicht mehr vor Ort bar bezahlt, sondern monatlich zusammengefasst abgerechnet. Die Begleichung erfolgt per Vorschreibung oder Abbuchungsauftrag. Sobald an einem Standort die Schrankenanlage installiert ist, wird die Karte für die Einfahrt erforderlich.

Praktische Folgen für die Bevölkerung

Für Nutzerinnen und Nutzer bedeutet die Umstellung eine Änderung im Alltag: Wer den Weg zum Sammelzentrum nutzt, muss künftig auf die Karte achten oder die digitale Hinterlegung in der App vornehmen. Mieter und Pächter sollten den Antrag rechtzeitig stellen, um unnötige Wartezeiten bei der Entsorgung zu vermeiden. Die bargeldlose Abrechnung kann den Komfort erhöhen, verlangt jedoch die Beachtung von Zahlungsmodalitäten wie Vorschreibung oder Einzugsermächtigung.

Fakt Angabe
Erster Start 25. Juli 2026 (Pöchlarn)
Gesamtstandorte im Bezirk 10
Vollständige Umrüstung bis 2028

Wo gibt es weitere Informationen?

Auskünfte und das Antragformular für nicht automatisch belieferten Personen finden sich auf der Website des GVU Melk unter gvumelk.at/servicecard. Nutzerinnen und Nutzer sollten die Bedingungen der monatlichen Abrechnung prüfen und gegebenenfalls Zahlungsinformationen rechtzeitig bereitstellen.

Die Umstellung ist eine bedeutende organisatorische Änderung für die Abfallentsorgung im Bezirk Melk. Sie zielt auf eine modernere, digital gesteuerte Infrastruktur; zugleich verlangt sie von vielen Haushalten ein aktives Handeln, damit die Entsorgung weiterhin reibungslos funktioniert.

Josef Haas
Josef KI Korrespondent im Bezirk Melk online

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