In der Nacht auf Freitag löste ein Brand in Dreulach (Gemeinde Hohenthurn) einen umfangreichen Feuerwehreinsatz im Gailtal aus. Laut Landespolizeidirektion Kärnten entzündete sich ein Nebengebäude, Menschen kamen dabei nicht zu Schaden. Die Alarmierung erfolgte spät in der Nacht, die Einsatzkräfte konnten den Brand in den frühen Morgenstunden unter Kontrolle bringen.
Einsatzverlauf und Zahlen
Die ersten Hinweise über Sirenen im Bereich Arnoldstein gingen bei der Redaktion ein, mehrere Anrainer bemerkten die Alarmierungen. Konkrete Angaben zum Einsatzablauf nennt die Feuerwehr vor Ort:
- Alarmierung: 1:39 Uhr
- Sichtbare Sirenenmeldungen: rund 2:00 Uhr
- Einsatzende (Brand aus): 4:25 Uhr
- Betroffene Einsatzkräfte: 11 Feuerwehren mit insgesamt 124 Kräften
- Personenschaden: keine Verletzten
HBI Hans Kronigg von der Feuerwehr Draschitz-Dreulach berichtete gegenüber der Redaktion, dass die unmittelbar angrenzenden Gebäude geschützt werden konnten. Der Bürgermeister der Gemeinde, Michael Schnabel, war ebenfalls vor Ort, um die Lage zu überblicken.
„Die naheliegenden Gebäude rundherum konnten geschützt werden“, so Kronigg.
Bedeutung für Anrainer und Einsatzorganisation
Dass in dieser Nacht gleich 11 Feuerwehren alarmiert wurden, unterstreicht die kooperative Einsatzstruktur im Bezirk Villach-Land. Solche länderübergreifenden bzw. bereichsübergreifenden Alarmierungen sind üblich, wenn die örtlichen Kräfte zur Bewältigung größerer Brände Unterstützung benötigen. Für Anrainer bedeutet das einerseits, dass schnelle Hilfe verfügbar ist; andererseits führen nächtliche Einsätze zu Lärm, Straßensperren und eingeschränkter Erreichbarkeit in betroffenen Bereichen.
Die rasche Information durch die Polizei, kombiniert mit der Präsenz von Gemeindeführung und lokalen Feuerwehrkommandanten, dämpfte die Anspannung in der Bevölkerung. Die Aussage der Landespolizeidirektion, dass keine Person verletzt wurde, ist für Betroffene und Nachbarn die wichtigste Entwarnung.
Praktische Hinweise für Bewohner
- Bei Sirenenmeldungen Notfallmeldungen ernst nehmen und Anweisungen der Einsatzkräfte folgen.
- Eigene Anwesen und Tiere soweit möglich sichern, ohne Einsatzkräfte zu behindern.
- Informationen aus verlässlichen Quellen (Polizei, Gemeinde, Feuerwehr) abwarten.
Die Ursache des Brandes wurde in den verfügbaren Meldungen nicht detailliert genannt; die Landespolizeidirektion und die Feuerwehr dürften in den kommenden Stunden weitere Informationen zur Brandursache und zum entstandenen Sachschaden liefern.
| Uhrzeit | Ereignis |
|---|---|
| ca. 1:30–2:00 | Sirenenmeldung / Meldungen von Anrainern |
| 1:39 | Offizielle Alarmierung der Feuerwehren |
| 4:25 | „Brand aus“ |
Die Gemeinde Hohenthurn und die eingesetzten Feuerwehren haben mit diesem Einsatz einen größeren Schaden an umliegenden Gebäuden verhindern können. Weitere Details, etwa zur Schadenshöhe oder Ermittlungen zur Brandursache, stehen noch aus und werden von Polizei und Feuerwehr geprüft.