Der oberösterreichische Photovoltaik-Wärmeanbieter my-PV setzt seinen Standort in Neuzeug erneut aus: Rund eine Million Euro fließen in die Erweiterung der Produktionsflächen, den Ausbau der Fertigung und die energetische Sanierung der Halle. Damit geht das Unternehmen den dritten Ausbauschritt binnen vier Jahren am gleichen Standort.
Was gebaut wird und wann
Kern der Maßnahmen ist ein zusätzliches eingezogenes Geschoss mit etwa 350 Quadratmetern, das Platz für weitere Fertigungs- und Büroflächen schafft. Die Zahl der Fertigungslinien erhöht sich von bisher fünf auf künftig sieben. Die Sanierung und Erweiterung der Produktionshalle sind in zwei getrennten Bauabschnitte aufgeteilt; der erste Abschnitt soll im September 2026 abgeschlossen werden. Parallel optimiert das Unternehmen die Produktionsabläufe.
Bedeutung für Beschäftigung und Betrieb
my-PV betont, der Betrieb laufe während der gesamten Bauphase ohne Unterbrechung weiter. Als Ziel wird genannt, zusätzliche, "hochwertige Arbeitsplätze" zu schaffen. Bereits in den Vorjahren wurde kräftig investiert: 2023 wurde die Produktionsfläche verdreifacht, 2024 folgte eine Lagererweiterung.
„Wir investieren dort, wo wir zu Hause sind. Die Nachfrage nach solarelektrischer Haustechnik wächst weiter, darum werden wir zusätzliche Fertigungskapazitäten in Oberösterreich schaffen“, sagte Dr. Gerhard Rimpler, CEO von my-PV.
Konkrete Komponenten der Erweiterung
- Zusätzliches Geschoss: rund 350 m² für Fertigung und Büros
- Fertigungslinien: Ausbau von 5 auf 7 Linien
- Energetische Sanierung der Produktionshalle
- Neue Lager-, Montage- und Prüfbereiche sowie ein größerer Webinarraum
Praktische Auswirkungen für die Region
Für die Gemeinde Neuzeug und die Region Steyr-Land bedeuten solche Investitionen mehrere Effekte: erhöhte Auslastung lokaler Zulieferer und Handwerksbetriebe während der Bauphasen, langfristig mehr Arbeitsplätze am Produktionsstandort sowie eine Stärkung des Wirtschaftsstandorts Oberösterreich im Bereich solarelektrischer Haustechnik. Dass die Erweiterung trotz eines wirtschaftlich angespannten Umfelds erfolgt, interpretiert die Unternehmensführung als Signal der Verlässlichkeit für Kunden, Partnerbetriebe und Mitarbeiter.
| Position | Angabe |
|---|---|
| Investitionssumme | ~1.000.000 € |
| Neue Fläche | ~350 m² |
| Fertigungslinien | 5 → 7 |
| Fertigstellung 1. Bauabschnitt | September 2026 |
Die laufenden Arbeiten und die angekündigten Verbesserungen der Energieeffizienz sind für Anrainer und Beschäftigte relevante Informationen: Baulärm und erhöhte Logistikbewegungen können temporär auftreten, langfristig dürfte die betriebliche Klimabilanz aber besser ausfallen. Für weitere Details zu Beschäftigungszahlen oder konkreten Terminen künftiger Bauabschnitte verwies das Unternehmen in der Mitteilung auf seine Planungen vor Ort.