Delegation aus Mistelbach spricht mit Landesrätin Prischl
Eine Delegation der Stadtgemeinde Mistelbach hat Anfang Juli in St. Pölten mit Landesrätin Eva Prischl die Perspektiven der Mobilen Jugendarbeit und der Jugendberatungsstellen in Niederösterreich erörtert. An dem Gespräch nahmen die für Jugend zuständige Stadträtin Claudia Pfeffer sowie die Gemeinderätinnen Romana Spitzbart-Kleewein und Sieglinde Sperk teil.
Was wurde besprochen — und warum es für Mistelbach wichtig ist
Im Fokus des Treffens stand die weitere Sicherung der Angebote für junge Menschen vor Ort. Die Mobile Jugendarbeit ist ein niedrigschwelliges Angebot, das Jugendlichen außerhalb stationärer Einrichtungen Unterstützung, Beratung und niedrigschwellige Freizeitangebote bietet. Für eine Marktgemeinde wie Mistelbach bedeutet die Fortführung dieser Angebote konkret:
- Erhalt von Anlaufstellen für Jugendliche, die sonst nur eingeschränkten Zugang zu sozialen und beratenden Diensten hätten.
- Präventive Arbeit, die Konflikte vermindern und soziale Teilhabe fördern kann.
- Koordination zwischen Stadt, Land und Trägerorganisationen, um Ressourcen effektiv zu nutzen.
Die Teilnehmerinnen aus Mistelbach suchten den Austausch mit der Landesrätin, um lokale Bedarfe zu schildern und die Finanzierung für die kommenden Monate beziehungsweise Jahre abzustimmen. Laut der Mitteilung der Stadtgemeinde ist die finanzielle Absicherung der Mobilen Jugendarbeit gegeben, was den Fortbestand der Angebote im Bezirk unterstützt.
Wer war anwesend — kurze Übersicht
| Person | Funktion |
|---|---|
| Claudia Pfeffer | Stadträtin, zuständig für Jugend |
| Romana Spitzbart-Kleewein | Gemeinderätin |
| Sieglinde Sperk | Gemeinderätin |
| Eva Prischl | Landesrätin (zuständig für Jugendberatungsstellen und Mobile Jugendarbeit) |
Konkrete Folgen für junge Menschen im Bezirk
Die Zusicherung der Finanzierung bedeutet für Jugendliche in Mistelbach, dass bestehende Anlaufstellen und mobile Angebote weiterhin erreichbar bleiben. Gerade in ländlich geprägten Regionen des Bezirks sind Mobilität und Erreichbarkeit oft Hürden für die Nutzung sozialer Angebote. Die Fortsetzung der Mobilen Jugendarbeit hilft, diese Lücken zu schließen und ermöglicht präventive sowie beratende Maßnahmen dort, wo sich junge Menschen treffen.
Darüber hinaus ist die erfolgreiche Abstimmung mit dem Land ein positives Signal für die Zukunft: Kommunale Vertreterinnen haben die Möglichkeit, lokale Bedürfnisse direkt einzubringen und Förderungen zu sichern. Für die Stadtgemeinde bedeutet das Planungssicherheit und die Chance, bestehende Projekte ohne Unterbrechung weiterzuführen oder punktuell anzupassen.
Wie es weitergehen kann — Hinweise für Interessierte
- Jugendliche und Eltern, die Informationen zu Angeboten oder Beratung suchen, sollten sich an das Stadtamt oder die zuständigen Jugendreferate in Mistelbach wenden.
- Trägerorganisationen können in Abstimmung mit der Stadtgemeinde ihre Projekte konzipieren und auf die vorhandene Förderung aufbauen.
- Ein weiterer Austausch zwischen Gemeindevertreterinnen und Landesspitze ist zu erwarten, um die Umsetzung vor Ort zu begleiten.
Die Gespräche in St. Pölten verdeutlichen, dass lokale Interessen durch direkten Dialog mit der Landespolitik Gehör finden können. Für den Bezirk Mistelbach bedeutet das: Die Mobile Jugendarbeit bleibt ein verfügbares Instrument, um junge Menschen zu erreichen und zu unterstützen.