Stadt zieht sich zurück – Jugendprojekt im Bahnhofsmagazin auf Eis
Die Stadtgemeinde Laa hat überraschend beschlossen, das geplante Jugendprojekt im sogenannten Bahnhofsmagazin vorerst nicht weiterzuführen und den bestehenden Mietvertrag aufzulösen. Das Vorhaben sollte das Magazin, bisher als Lager für den Bauhof genutzt, in einen Treffpunkt für Jugendliche umwandeln. Die Entscheidung löst Kritik aus der Gemeinderatssitzung und Verärgerung bei Projektbeteiligten aus.
Beteiligte und Reaktion
An dem Plan waren mehrere Akteurinnen und Akteure beteiligt: Jugendliche aus Laa, das Team der mobilen Jugendarbeit You.Best sowie die NÖ Dorf- und Stadterneuerung. Ziel war es, einen selbstverwalteten Treffpunkt zu schaffen, der Freizeitmöglichkeiten und niedrigschwellige Angebote für junge Menschen in der Stadt bietet.
"Völlig unverständlich"
Der SPÖ-Gemeinderat Clemens Mechtler bezeichnete das Aus des Projekts als "völlig unverständlich". Konkrete Gründe für die Rücknahme des Engagements durch die Stadt wurden in der Berichterstattung nicht detailliert dargelegt.
Konkrete Folgen vor Ort
Für Jugendliche in Laa bedeutet der Stopp des Projekts, dass ein erwarteter neuer Treffpunkt und die geplanten niederschwelligen Angebote vorerst nicht zur Verfügung stehen. Für die Fachstellen der mobilen Jugendarbeit und die NÖ Dorf- und Stadterneuerung ergeben sich organisatorische und finanzielle Fragen, etwa hinsichtlich bereits getätigter Vorbereitungen oder zugesicherter Förderungen.
- Projektort: Bahnhofsmagazin (bisher Lager für den Bauhof)
- Beteiligte: Jugendliche, You.Best, NÖ Dorf- und Stadterneuerung, Stadtgemeinde Laa
- Status: Mietvertrag aufgelöst, Projekt vorerst gestoppt
Was nun zu erwarten ist
Aus den vorliegenden Informationen geht nicht hervor, ob die Stadtgemeinde eine alternative Lösung plant oder ob es Gespräche über eine Wiederaufnahme des Projekts geben wird. Offene Fragen, die für die lokale Politik und die betroffenen Jugendlichen nun relevant sind, betreffen unter anderem:
- Ob und wann die Stadt die Gründe für den Rückzug schriftlich bekannt gibt
- Ob geplante Förderungen oder Unterstützungen für das Projekt bereits zugesichert waren und wie mit diesen umgegangen wird
- Welche Alternativstandorte oder -angebote für die Freizeitgestaltung und die Jugendarbeit in Laa bestehen
Wer informieren und ansprechen kann
Jugendliche und Interessierte, aber auch lokale Vereine und Eltern, die vom Projekt betroffen sein könnten, sollten sich an die mobile Jugendarbeit You.Best oder an die Stadtgemeinde Laa wenden, um Auskunft über den aktuellen Stand zu erhalten und mögliche nächste Schritte zu besprechen.
| Akteur | Rolle |
|---|---|
| Stadtgemeinde Laa | Entscheidungsträger, Mietvertragsauflösung |
| You.Best | Mobile Jugendarbeit, Projektpartner |
| NÖ Dorf- und Stadterneuerung | Unterstützung bei Stadterneuerung/Projektplanung |
Die Entwicklung ist für die kommunale Jugendpolitik im Bezirk Mistelbach bedeutsam: Ein geplantes, lokal verankertes Angebot fällt vorerst weg, während offene Fragen zu Kommunikation und Planung bestehen. Sobald die Stadtgemeinde oder die beteiligten Organisationen nähere Informationen liefern, berichten wir weiter.