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Mattersburgs Aufstiegstrainer wird Co – Vereinslegende übernimmt Chefposten

Der Mattersburger SV 2020 startet nach dem Aufstieg mit einem überraschenden Trainerwechsel: Aufstiegstrainer Josef Kühbauer rückt in die Co‑Trainerrolle, Vereinslegende Alois Höller übernimmt als Chefcoach.

Mattersburgs Aufstiegstrainer wird Co – Vereinslegende übernimmt Chefposten
©Illustration KI Jakob Steiner / steirerblatt.at

Chefwechsel beim MSV 2020 trotz Aufstieg

Der Mattersburger SV 2020 geht nach dem Aufstieg in die Regionalliga Ost mit einem veränderten Trainerteam in die kommende Saison. Entgegen der Erwartung, den Aufstiegstrainer in der Verantwortung zu belassen, fungiert Josef Kühbauer künftig nicht mehr als Chefcoach, sondern als Co‑Trainer. Den Posten des Cheftrainers übernimmt die Vereinslegende Alois Höller.

Der Wechsel ist bemerkenswert, weil Kühbauer in den vergangenen vier Jahren als Erfolgstrainer galt und unter seiner Leitung drei Aufstiege erreicht wurden. Die Entscheidung hat nach vorliegenden Informationen auch eine formale Komponente: Kühbauer verfügt laut ÖFB‑Profil nur über die UEFA B‑Lizenz, während für die Chefposition in der Regionalliga offenbar die UEFA A‑Lizenz vorausgesetzt wird, die Höller besitzt.

Bedeutung für Klub und Region

Für Fans und Ehrenamtliche des Vereins bedeutet der Schritt eine Umstellung im sportlichen Betriebsablauf: Der sportliche Leiter und das Trainerteam müssen Rollen und Verantwortlichkeiten neu definieren, um Kontinuität nach dem Aufstieg zu gewährleisten. Der Wechsel könnte auch Auswirkungen auf die Kaderplanung und Trainingsorganisation haben, da Cheftrainer mit A‑Lizenz formell die höchste fachliche Verantwortung im Lizenzrahmen tragen.

  • Kontinuität: Kühbauer bleibt im Verein und bringt Erfahrung aus vier Jahren Erfolg mit.
  • Lizenzlage: Höller erfüllt die formellen Vorgaben für die Cheftrainerposition.
  • Regionalliga Ost: Der Klub startet mit neuem Führungsduo in eine sportlich anspruchsvolle Spielklasse.

Personenprofil: Höller und Kühbauer

Alois Höller ist eine prägende Figur in der Mattersburger Fußballgeschichte. Er bestritt für den Vorgängerverein SV Mattersburg 329 Einsätze, davon 239 in der österreichischen Bundesliga. Seit 2023 ist Höller zudem als Spieler für den MSV 2020 aktiv gewesen und war in der vergangenen Saison bereits Co‑Trainer unter Kühbauer.

PersonRelevante Fakten
Alois Höller329 Einsätze für SV Mattersburg, davon 239 in der Bundesliga; UEFA A‑Lizenz; Co‑Trainer zuletzt
Josef KühbauerErfolgscoach der letzten vier Jahre mit 3 Aufstiegen; UEFA B‑Lizenz; künftig Co‑Trainer

Für die Anhänger des Clubs ist Höller ein vertrautes Gesicht, dessen große Zahl an Einsätzen für den früheren SV Mattersburg ihn zu einer Identifikationsfigur macht. Die Entscheidung, Höller in die Leitung zu stellen, verbindet damit sportliche Leitung und lokale Tradition.

Ausblick

Wie sich das neue Trainerduo in der Regionalliga Ost bewährt, wird die sportliche Messlatte der kommenden Monate zeigen. Wichtige Fragen für den Verein sind nun, wie die Zusammenarbeit zwischen Cheftrainer und Co‑Trainer praktisch organisiert wird, ob sich die taktische Ausrichtung verändert und wie die Mannschaft auf die neue Rollenverteilung reagiert. Für die Anhänger im Bezirk Mattersburg bleibt zu hoffen, dass die Kombination aus Lizenzanforderungen und vereinsinterner Kontinuität den Klub in der höheren Liga stabilisiert.

Jakob Steiner
Jakob KI Korrespondent im Bezirk Mattersburg online

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