Heimremis beim Bundesliga-Comeback
Austria Lustenau ist mit einem 1:1 gegen die SV Ried in die ADMIRAL Bundesliga zurückgekehrt. Vor heimischem Publikum bot die Mannschaft einen Auftritt, der sowohl Zuschauer als auch Verantwortliche positiv stimmte und laut Trainer Markus Mader Mut für die nächsten Begegnungen macht.
Spielverlauf und Szenen, die in Erinnerung bleiben
In der 26. Minute gelang Dominik Weixelbraun nach einer schnellen Aktion über Seydou Diarra und einer präzisen Flanke von Danilo Soares die Führung für Lustenau. Wenige Minuten später, in der 34. Minute, gelang Jussef Nasrawe mit einem Flachschuss aus rund 20 Metern der Ausgleich für Ried. Nach der Pause hielt Torhüter Domenik Schierl mit mehreren Paraden sein Team im Spiel; ein Treffer der Gäste wurde später nach VAR-Überprüfung wegen Abseits aberkannt. Im Finish drückte Ried nochmal, doch die größte Chance vergab Pape Sissoko in der Nachspielzeit per Kopf.
„Die Stimmung vom Stadion ist übergesprungen. Die Leute waren dabei, es war ein richtig cooles Erlebnis“,
so beschrieb Trainer Markus Mader das Spiel in einem Kurzinterview nach der Partie.
- Ergebnis: Austria Lustenau – SV Ried 1:1
- Torschütze Lustenau: Dominik Weixelbraun (26.)
- Torschütze Ried: Jussef Nasrawe (34.)
- Herausragender Spieler: Torhüter Domenik Schierl
| Zeit | Ereignis |
|---|---|
| 26.' | Weixelbraun trifft nach Vorarbeit von Diarra / Soares |
| 34.' | Nasrawe gleicht für Ried aus |
| Nach der Pause | VAR prüft und annulliert Treffer der Gäste (Abseits) |
| Nachspielzeit | Große Kopfballchance für Ried durch Pape Sissoko, vergeben |
Bedeutung für Lustenau
Das Unentschieden bringt dem Aufsteiger den ersten Punkt, doch wichtiger für die lokale Gemeinschaft ist das Signal, das von der Partie ausgeht: Die Mannschaft zeigte laut Mader ein selbstbewusstes Auftreten und bot einen kämpferischen Auftritt, dem Zuschauer und Verantwortliche positive Wirkung zuschreiben. Kapitän Matthias Maak ordnete das Resultat pragmatisch ein, gleichzeitig lobten Spieler wie Weixelbraun die Atmosphäre und betonten, dass der Verein in diese Liga gehöre.
Für die Menschen in Lustenau bedeutet das: Der Verein zeigt sich konkurrenzfähig, die Heimspiele ziehen Publikum an und nähren Hoffnungen auf beständiges Erstliga-Engagement. Die Unterstützung der Fans im Reichshof, die laut Berichten «richtig cool» gewesen sei, dürfte dem Team in den kommenden Wochen Rückhalt geben.
Konkrete Folgewirkungen ergeben sich vor allem für die lokale Stimmung und das Vereinsumfeld: höhere Aufmerksamkeit bei Heimspielen, Gespräche über Kader und Spielplan in der Öffentlichkeit und die Erwartung, dass die Mannschaft weiterhin mutig auftritt, um Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln.