Die Gemeinde Lilienfeld hat sich öffentlich zur Teilnahme an der niederösterreichischen Initiative „Check den Respekt“ bekannt und setzt damit ein klares Zeichen gegen jede Form von sexualisierter Gewalt und respektlosem Verhalten. Unterstrichen wird die Position der Gemeinde von Bürgermeister Manuel Aichberger und Stadträtin Annemarie Mitterlehner, die betonen, dass weder physische noch psychische Gewalt in Lilienfeld einen Platz haben.
Respekt beginnt im Alltag
Die Initiative richtet sich an alle Bewohnerinnen und Bewohner und stellt heraus, dass Grenzüberschreitungen nicht nur in offensichtlichen physischen Übergriffen bestehen, sondern oft bereits in alltäglichen Verhaltensweisen beginnen: abfällige Bemerkungen, sexualisierte Witze oder aufdringliche Blicke. Solche Verhaltensweisen werden in der Meldung nicht als Bagatellen, sondern als Ausdruck tiefer Missachtung beschrieben und als möglicher Ausgangspunkt einer Eskalationsspirale benannt.
Konkrete Handlungsempfehlungen
Aus dem veröffentlichten Text leiten sich für die Bevölkerung praktische Hinweise ab, wie jeder und jede zur Schaffung eines sicheren Umfelds beitragen kann. Empfohlen werden unter anderem:
- Bei respektlosen Kommentaren nicht wegschauen, sondern Haltung zeigen.
- Sexualisierte Witze nicht als harmlos abzutun, sondern ihre Wirkung offen ansprechen.
- Betroffenen zuhören und Unterstützung anbieten – auch bei vermeintlich "kleinen" Vorfällen.
- Eigene Verhaltensweisen reflektieren und bewusst auf einen respektvollen Umgang achten.
"Sexualisierte Gewalt hat keinen Platz in unserer Gesellschaft."
Wer in Lilienfeld Verantwortung zeigt
Die kommunale Unterstützung der Landesinitiative macht deutlich, dass Verantwortung nicht allein bei Institutionen liegt, sondern im sozialen Alltag jeder und jedes Einzelnen. Die klare Haltung der Gemeindevertreterinnen und -vertreter soll als Basis dienen, um Gespräche in Schulen, Vereinen und am Arbeitsplatz anzustoßen und Bewusstsein zu schaffen.
| Funktion | Name |
|---|---|
| Bürgermeister | Manuel Aichberger |
| Stadträtin | Annemarie Mitterlehner |
Für die Menschen im Bezirk Lilienfeld bedeutet die Initiative eine Aufforderung zu mehr Aufmerksamkeit im Alltag: Nicht alle Betroffenen melden schwere Vorfälle, viele Erfahrungen beginnen mit kleineren Übergriffen, die jedoch ernst genommen werden müssen. Die Gemeinde ruft daher dazu auf, konsequent Stellung zu beziehen und Unterstützung zu leisten, wenn jemand herabgesetzt oder bedroht wird.
Weitere Informationen zur Landesinitiative „Check den Respekt“ und zu möglichen Anlaufstellen für Betroffene sollten über die Gemeinde- und Landeskanäle zugänglich gemacht werden; die lokale Teilnahme signalisiert jedenfalls einen politischen Willen, Prävention und Sensibilisierung vor Ort zu stärken.