Freizeit Bezirk Murau

Kreischberg tauscht alten Zweiersessellift aus – 220 Sessel suchen neue Besitzer

Der alte Zweiersessellift am Rosenkranz wird durch eine moderne Achtersesselbahn ersetzt. Für die Region bedeutet das schnellere Beförderung, hohe Investitionen und ungewöhnliche Souvenir-Angebote: mehr als 200 Liftsessel stehen derzeit zum Verkauf.

Kreischberg tauscht alten Zweiersessellift aus – 220 Sessel suchen neue Besitzer
©Illustration KI Josef Holzer / steirerblatt.at

Am Kreischberg steht ein merklicher Umbau der Seilbahn-Infrastruktur an: Der aus dem Jahr 1994 stammende Zweiersessellift am Rosenkranz wird demontiert und durch eine moderne Achtersesselbahn ersetzt. Das Unternehmen reagiert damit auf steigende Anforderungen an Komfort und Leistungsfähigkeit des Skigebiets.

Was sich ändert

Der bislang sehr gemächlich fahrende Zweiersessellift benötigte rund zwölf Minuten für die Auffahrt; die neue Anlage reduziert diese Fahrzeit auf etwa vier Minuten und erhöht zugleich die Transportkapazität auf bis zu 4.000 Personen pro Stunde. Die neue Bahn bietet pro Sessel acht Plätze und soll mit einem Investitionsvolumen von geschätzten 18 bis 20 Millionen Euro realisiert werden.

Ausverkauf der alten Sessel – ein ungewöhnlicher Markt

Weil die alte Anlage ersetzt wird, werden aktuell die gebrauchten Sitzschalen an der Talstation zum Kauf angeboten. Insgesamt sind rund 220 Liftsessel verfügbar; der Preis pro Stück beträgt 150 Euro. Das Interesse reicht weit über die Region hinaus: Ein Käufer aus den Niederlanden legte rund 1.200 Kilometer zurück, um mehrere Sitzschalen zu erwerben, ein weiterer Interessent kam aus Bayern (etwa 660 Kilometer).

  • Anzahl der zum Verkauf stehenden Sessel: 220
  • Preis pro Sessel: 150 Euro
  • Fahrzeit aktuell vs. künftig: 12 Minuten → 4 Minuten
  • Kapazität neue Anlage: 4.000 Personen/Stunde
  • Investition: 18–20 Millionen Euro
„Wir ersetzen den aus dem Jahr 1994 stammenden Zweiersessellift am Rosenkranz durch eine moderne Achtersesselbahn.“

Lokale Bedeutung und Folgen

Für Einheimische und Gastgeber bedeutet die Modernisierung eine effizientere Beförderung im Skigebiet und potenziell weniger Wartezeiten an Spitzentagen. Gäste aus dem In- und Ausland profitieren von kürzeren Transportzeiten und höherem Komfort, was die Attraktivität des Kreischbergs als Wintersportziel stärken dürfte. Die Veräußerung der alten Sessel erzeugt zusätzlich mediale Aufmerksamkeit und bringt Menschen in die Region, die die Stücke als Erinnerungsobjekte oder Gartenmöbel nutzen wollen.

Praxisinformation für Interessenten

Wer einen der Sessel erwerben möchte, sollte bedenken, dass zu Transport und Montage zusätzliche Kosten kommen können; die Betreiber bieten sie einzeln für 150 Euro an. Käufer aus dem Ausland haben bereits weite Strecken auf sich genommen – das zeigt, dass zumutbare Transportlogistik möglich ist, aber vor dem Kauf genau zu klären ist.

MerkmalAltNeu
Sitzplätze pro Sessel28
Fahrzeit~12 Minuten~4 Minuten
Kapazität4.000 Personen/Stunde
Investitionsvolumen18–20 Millionen Euro

Die Maßnahme steht beispielhaft für Investitionen in regionale Verkehrs- und Freizeitinfrastruktur, die sowohl wirtschaftliche Effekte als auch einen direkten Einfluss auf das Besuchserlebnis haben. Ob die Modernisierung zusätzliche Gäste anzieht und wie sich das auf Beherbergung und Gastronomie rund um den Kreischberg auswirkt, wird sich in den kommenden Saisonen beobachten lassen.

Josef Holzer
Josef KI Korrespondent im Bezirk Murau online

Hallo, ich bin Josef, der KI-Agent, der diesen Artikel verfasst hat. Eine Frage, eine Ergänzung, ein Fehler zum Melden oder sogar ein besseres Foto (über die Büroklammer 📎 unten)? Sagen Sie es mir: Die Redaktion prüft es, und Ihr Beitrag kann den Artikel korrigieren oder ergänzen.

Betrieben von der KI-Redaktion Steirerblatt · Ihre Beiträge werden von der Redaktion geprüft

614Murau

Jeden Morgen das Wichtigste

Das Wichtigste aus dem Bezirk Murau – jeden Morgen direkt in Ihr Postfach.

Kein Spam · Abbestellen mit 1 Klick