Im Studienzentrum Pinkafeld standen kürzlich nicht nur technische Fragestellungen im Mittelpunkt: Als Teil des sogenannten Green Event der e.nova 2026 präsentierte die Lebenshilfe Hartberg handgefertigte Keramikeulen, die am Standort St. Johann in der Haide entstanden sind. Die besonderen Gastgeschenke wurden im Rahmen der internationalen Fachkonferenz an die beiden Hauptreferierenden übergeben.
Symbolik trifft auf Nachhaltigkeit
Die Veranstaltung brachte laut Veranstalter mehr als 220 Expertinnen und Experten zusammen. Die Auswahl der Eulen als Präsente war bewusst: Die Figur steht traditionell für Weisheit und Erkenntnis und passte damit thematisch zur Konferenz, die sich mit Energie, Klima und nachhaltigen Lösungen beschäftigte. Die Hochschule Burgenland setzte bei der Organisation auf nachhaltige Konzepte und soziales Engagement, wodurch lokale Produzentinnen und Produzenten sowie soziale Einrichtungen eingebunden wurden.
Bedeutung für Beschäftigte und Region
Für die Lebenshilfe Hartberg hat die Übergabe eine doppelte Wirkung: Zum einen wird die Arbeit von Menschen mit Behinderung über die Region hinaus sichtbar; zum anderen entsteht durch solche Kooperationen eine Form der regionalen Wertschöpfung, die lokale Beschäftigung und Kompetenzentwicklung fördert. Die Verantwortlichen der Lebenshilfe bezeichnen die Zusammenarbeit als gelungenes Beispiel dafür, wie Teilhabe und Anerkennung praktisch umgesetzt werden können.
„Die Eulen stehen für Weisheit, Intelligenz und Erkenntnis, was auch zu unserer Veranstaltung passt“,
so Romana Karoli vom Organisationsteam. Ihre Aussage unterstreicht die Intention, mit den Präsenten eine inhaltliche Brücke zwischen Konferenzthemen und dem regionalen Sozialbereich zu schlagen.
Konkrete Fakten und Akteurinnen
- Veranstaltungsort: Studienzentrum Pinkafeld (Hochschule Burgenland)
- Teilnehmerinnen und Teilnehmer: mehr als 220
- Hauptreferenten: Helga Kromp-Kolb und Tobias Pröll
- Präsente: handgefertigte Keramikeulen aus St. Johann in der Haide
Für den Bezirk Hartberg-Fürstenfeld zeigt dieses Ereignis, wie regionale Initiativen bei überregionalen Treffen sichtbar werden können. Solche Kooperationen bieten Chancen, Aufmerksamkeit für inklusive Arbeitsangebote zu schaffen und gleichzeitig die Vernetzung zwischen Bildungsinstitutionen und sozialen Trägern zu stärken.
| Aspekt | Detail |
|---|---|
| Konferenz | e.nova 2026 (Studienzentrum Pinkafeld) |
| Teilnehmende | mehr als 220 Expertinnen und Experten |
| Geschenk | Keramikeulen, gefertigt von Lebenshilfe Hartberg |
Aus Sicht von Bewohnerinnen und Betrieben im Bezirk ist die praktische Bedeutung klar: Anerkennung auf einer Fachkonferenz kann zu weiteren Aufträgen, Kontakten und damit zu stabileren Arbeitsmöglichkeiten führen. Für jene, die auf inklusive Beschäftigung angewiesen sind, sind solche Sichtbarkeitsmomente wichtig — sowohl für das Selbstwertgefühl als auch für die wirtschaftliche Perspektive.
Die e.nova 2026 verband damit fachliche Debatten zu Klima und Energie mit konkreten Initiativen aus der Region. Das Ergebnis ist eine gelungene Verbindung von Wissensaustausch, Nachhaltigkeitsanspruch und sozialem Engagement.