Ikonenmalerei als lebendige Tradition in Gmunden
In der Bürgerspitalkirche St. Jakob beim Kammerhofmuseum in Gmunden ist ab Freitag, dem 24. Juli, eine Ikonenausstellung mit dem Titel „Jenseits der Zeit“ zu sehen. Die Schau der Künstler Loukas und Irene Seroglou läuft bis Mittwoch, den 19. August und ist täglich geöffnet.
Was gezeigt wird
Die Ausstellung präsentiert eine Bandbreite der Ikonenmalerei: Von klassischen Darstellungen von Heiligen bis zu kleinformatigen Werken mit Buchornamentik, die sowohl byzantinische als auch italienische Einflüsse tragen. Die präsentierten Arbeiten verdeutlichen die Verbindung von religiöser Bildtradition und künstlerischem Ausdruck.
Hintergrund der Künstler
Loukas Seroglou kombinierte in seiner künstlerischen Laufbahn Studien in Architektur und Malerei mit längeren Aufenthalten in der Mönchsrepublik Athos, was ihn zur Ikonenmalerei führte. Irene Seroglou lernte die Technik auf Korfu und Kreta und verbindet in ihren Arbeiten traditionelle Ikonografie mit realistischen Elementen. Beide Künstler sind in Kirchen, Klöstern und Privatsammlungen im In- und Ausland vertreten.
Praktische Informationen für Besucher
Die Ausstellung ist täglich geöffnet, jeweils in zwei Zeitfenstern: vormittags und abends. Die konkreten Öffnungszeiten lauten:
| Datum | Öffnungszeiten |
|---|---|
| 24. Juli – 19. August | täglich 9:00–14:00 und 16:00–20:00 |
- Ort: Bürgerspitalkirche St. Jakob beim Kammerhofmuseum, Gmunden
- Dauer: 24. Juli bis 19. August
- Öffnungszeiten: 9–14 Uhr und 16–20 Uhr (täglich)
Bedeutung für die Region
Die Schau bringt eine künstlerische Praxis in die Stadt, die stark verwurzelt ist in der orthodoxen Ikonenmalerei und zugleich in der zeitgenössischen Kunst Relevanz hat. Für Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks bedeutet dies eine seltene Gelegenheit, originale Ikonen und verwandte Arbeiten lokal zu sehen, ohne dafür größere Entfernungen in Kauf nehmen zu müssen. Für Kirchengemeinden, Kunstinteressierte und Touristen bietet die Ausstellung einen Einblick in handwerkliche Techniken und religiöse Bildtraditionen, die sonst oft nur in speziellen Sammlungen oder fernab zugänglich sind.
Hinweis
Besucherinnen und Besucher sollten sich an die Öffnungszeiten halten. Die Ausstellung findet in einer Kirche statt; angemessene Rücksichtnahme im Raum wird erwartet.