Rasche Maßnahme der Gemeinde nach Hitzeperiode
Die anhaltend sonnigen Tage haben in Horn für volle Liegewiesen – und zugleich für kräftiges Algenwachstum im Stadtsee – gesorgt. Algen sind Teil des ökologischen Gefüges und tragen in natürlichen Gewässern zur Wasserqualität bei. Für Nutzerinnen und Nutzer des Sees bedeuten sie jedoch oft sichtbare Beläge an der Oberfläche und damit eine Beeinträchtigung beim Schwimmen. Um dem entgegenzuwirken, hat die Stadtgemeinde Horn kurzfristig gehandelt und Fachleute der DWS Gewässer Management mit einer gezielten Reinigung beauftragt.
Hightech auf dem Wasser – schonend und effizient
Kern der Aktion war der Einsatz eines modernen, schwimmenden Mähsystems. Das Spezialgerät schneidet Algen direkt im Wasser, nimmt das Mähgut an Bord und führt es gesammelt ab. Ziel war eine deutlich verbesserte Wasseroberfläche in den zwei Becken des Sees – ohne den Badebetrieb länger als nötig zu stören. Nach Angaben der Beteiligten konnte die Reinigung konzentriert in den betroffenen Bereichen erfolgen; besonders wichtig in Perioden, in denen viele Menschen Abkühlung suchen.
Vor-Ort-Kontrolle durch kommunale Verantwortliche
Der Ablauf und das Ergebnis wurden vor Ort begutachtet. Anwesend waren unter anderem Bürgermeister Gerhard Lentschig, Wirtschaftshofleiter Johannes Strommer, Stadträtin Evelyn Schmidt, Bernhard Krtek sowie Alexander Wagner vom beauftragten Unternehmen. Nach der Sichtkontrolle zeigten sich die Verantwortlichen zufrieden: Der See präsentiert sich wieder in einem Zustand, der den sommerlichen Freizeitnutzungen entgegenkommt.
| Person | Funktion/Bezug |
|---|---|
| Gerhard Lentschig | Bürgermeister der Stadtgemeinde Horn |
| Johannes Strommer | Leiter des Wirtschaftshofes |
| Evelyn Schmidt | Stadträtin |
| Bernhard Krtek | Vor Ort bei der Kontrolle |
| Alexander Wagner | DWS Gewässer Management |
Was das für Badegäste in Horn bedeutet
Für die Bevölkerung hat die Maßnahme konkrete Folgen: Die störenden Beläge an der Wasseroberfläche wurden spürbar reduziert, der Zugang zum Gewässer bleibt ohne längere Unterbrechungen erhalten. Damit bleibt der Stadtsee als Treffpunkt für Familien, Jugendliche und berufstätige Pendlerinnen und Pendler, die nach Feierabend Abkühlung suchen, attraktiv. Wichtig ist dabei der Ausgleich zwischen Naturschutz und Nutzbarkeit: Während Algen ein natürlicher Bestandteil des Systems sind, sorgt die gezielte Entnahme in frequenzstarken Zonen für nutzerfreundliche Bedingungen.
Transparenz über Vorgehen und Zielsetzung
Die Gemeinde setzt bei der Pflege des Stadtsees auf technische Lösungen, die schnell wirken und zugleich auf das Gewässer Rücksicht nehmen. Die Kombination aus mechanischer Entfernung und geplanter, räumlich begrenzter Durchführung trägt dazu bei, dass die Wasserfläche dort frei von Aufwuchs bleibt, wo viele Menschen ins Wasser gehen. Dass die Arbeiten unter Aufsicht kommunaler Entscheidungsträger stattfanden, unterstreicht die Priorität, die der Stadtsee als öffentliches Naherholungsgebiet in Horn hat.
Fakten auf einen Blick
- Ziel: Reduktion des Algenaufwuchses an der Oberfläche für störungsfreien Badebetrieb
- Vorgehen: Schwimmendes Mähgerät schneidet und sammelt Biomasse unmittelbar im Wasser
- Umfang: Reinigung in beiden Becken des Horner Stadtsees
- Vor-Ort-Präsenz: Bürgermeister und Vertreter des Wirtschaftshofes sowie der beauftragten Fachfirma
Nach Abschluss der Arbeiten ist der Horner Stadtsee laut Gemeindeangaben wieder bereit für ungetrübte Sommertage. Damit bleibt eines der meistgenutzten Freizeitareale im Bezirk in der Hochsaison uneingeschränkt zugänglich.