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Hoffnung auf Landesförderung stärkt Pläne für Hallenbäder in St. Johann und Kitzbühel

Nach der Zusage für das Aubad Fieberbrunn wächst die Erwartung, dass auch Sanierungs- und Neubauvorhaben in St. Johann und Kitzbühel aus dem Landes-Bädertopf unterstützt werden. Konkrete Entscheidungen stehen nach Vorlage vollständiger Unterlagen an.

Hoffnung auf Landesförderung stärkt Pläne für Hallenbäder in St. Johann und Kitzbühel
©Illustration KI Maximilian Leitner / steirerblatt.at

Der jüngste Beschluss des Landes-Bäderbeirats zur Förderwürdigkeit der Sanierung des Aubads Fieberbrunn hat in den umliegenden Gemeinden des Bezirks Kitzbühel die Erwartungen an Unterstützungen aus dem sogenannten "Bädertopf" des Landes befeuert. Besonders in St. Johann und Kitzbühel hoffen Verantwortliche auf Fördermittel für bereits dringliche Sanierungsmaßnahmen bzw. mögliche Neubauprojekte.

Stand der Projekte und Erwartungen

Für das Aubad Fieberbrunn existiert bereits ein Gemeinderatsbeschluss, der die Bereitstellung finanzieller Mittel in Höhe von maximal 7,992 Millionen Euro vorsieht – vorbehaltlich der Landesförderung. Dieser Vorstoß diente dem Bäderbeirat als Grundlage, die Sanierung des Aubads als förderwürdig einzustufen.

In St. Johann steht die Sanierung der Panorama Badwelt an. Dort musste bereits das Dach des Hallenbades erneuert werden; umfangreiche Arbeiten waren nötig, weil zuvor eine thermische Solaranlage abgebaut und nach Abschluss der Dacharbeiten wieder montiert wurde. Parallel wurde zur Verbesserung der Energieeffizienz eine zusätzliche Photovoltaikanlage an der Südfassade installiert. Die Gesamtkosten des Projekts summieren sich auf 2,3 Millionen Euro, so die Gemeinde.

Was die Gemeinden jetzt erwarten

Das Beiratsprotokoll nennt als weiteren Schritt die Prüfung und finale Entscheidung, nach Übermittlung der vollständigen Unterlagen – insbesondere der Kosten- und Finanzierungsnachweise. Bürgermeister Stefan Seiwald äußerte die Erwartung, dass im Herbst ein Förderantrag an den Landes-Bädertopf gestellt werden könne.

"Das gesamte Projekt verursacht Kosten in Höhe von 2,3 Millionen Euro, wobei ich davon ausgehe, dass wir im Herbst auch entsprechende Fördermittel aus dem Bädertopf des Landes beantragen können",

Für die Aquarena in Kitzbühel wird trotz laufender Teil-Sanierungen weiterhin erheblicher Sanierungsbedarf gesehen; ein Neubau wird als Option genannt. Konkrete Schritte hängen auch hier von den noch ausstehenden Einreichunterlagen und von der nächsten Sitzung des Bäderbeirats ab.

  • Fieberbrunn: Sanierung derzeit als förderwürdig eingestuft; Gemeinderatsbeschluss über bis zu 7,992 Mio. Euro.
  • St. Johann: Panorama Badwelt: Dachsanierung abgeschlossen, Photovoltaik ergänzt; Projektkosten: 2,3 Mio. Euro; Förderantrag geplant.
  • Kitzbühel: Aquarena: laufende Maßnahmen, weiterer Sanierungsbedarf, Neubau als Thema.
GemeindeStatusKosten/Aussage
FieberbrunnFörderwürdig eingestuftGemeinderat: bis zu 7,992 Mio. €
St. JohannDach erneuert, PV ergänztProjektkosten: 2,3 Mio. €
Kitzbühellaufende Sanierungen, Neubau erwogenSanierungsbedarf besteht

Für die Bevölkerung bedeuten Förderzusagen aus dem Landestopf nicht nur bessere Wasserflächen und hygienisch moderne Einrichtungen, sondern auch langfristig geringere Betriebskosten durch energieeffiziente Maßnahmen wie Photovoltaik sowie gesicherte Trainingsmöglichkeiten für Schwimmvereine und Schulsport. Verzögerungen bei der Einreichung oder unklare Finanzierungsnachweise könnten hingegen Projektpläne verschieben.

Die nächsten Entscheidungen fallen nach Vorlage der vollständigen Unterlagen beim Bäderbeirat. Bis dahin bleibt die Stimmung in den betroffenen Gemeinden vorsichtig optimistisch: Die Favorisierung eines Projekts in Fieberbrunn hat den Blick auf die Nachbargemeinden gelenkt und die Hoffnung genährt, dass der Landes-Bädertopf zumindest einen Teil der anstehenden Investitionen im Bezirk Kitzbühel tragen wird.

Maximilian Leitner
Maximilian KI Korrespondent im Bezirk Kitzbühel online

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