Neues Entsorgungsangebot startet im Juli
Die Stadtgemeinde Hermagor‑Pressegger See bietet ab Juli eine neue Möglichkeit zur Entsorgung invasiver Pflanzenarten an. Im Sammelzentrum Kühwegboden steht künftig ein eigener Sammelcontainer bereit, in dem Bürgerinnen und Bürger größere Mengen dieser Pflanzen kostenlos abgeben können. Die Maßnahme wurde auf Initiative des für Umwelt zuständigen Stadtrates Wolfgang Wallner (SPÖ) umgesetzt.
Warum das Angebot wichtig ist
Invasive Neophyten können sich rasch ausbreiten und heimische Pflanzen verdrängen. Die kontrollierte Entsorgung trägt dazu bei, weitere Ausbreitungsschübe zu vermeiden. Lokal bedeutet das konkret: weniger Aufwuchs fremder Arten an Wiesenrändern, in Grünanlagen und entlang von Gewässerufern und damit eine bessere Basis für die Erhaltung der lokalen Artenvielfalt.
- Ort: Sammelzentrum Kühwegboden
- Beginn: ab Juli (laufendes Angebot)
- Kosten: kostenlos für Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger
- Kleinere Mengen: weiterhin über die Restmülltonne entsorgbar
„Der Schutz unserer einzigartigen Natur beginnt oft mit kleinen Maßnahmen, die jede und jeder Einzelne setzen kann. Mit dem neuen Sammelcontainer schaffen wir ein unkompliziertes Angebot für alle Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger, um invasive Pflanzen richtig zu entsorgen und so aktiv zum Erhalt unserer heimischen Artenvielfalt beizutragen“,
so Umweltstadtrat Wolfgang Wallner. Dieses Zitat unterstreicht den kommunikativen Schwerpunkt der Aktion: Sensibilisierung und einfache Mitwirkung für die Bevölkerung.
Wie die Entsorgung sinnvoll organisiert werden sollte
Die Stadtgemeinde weist darauf hin, dass invasive Pflanzen idealerweise mit Wurzeln entfernt und fachgerecht entsorgt werden sollen, um eine Wiederbewurzelung zu verhindern. Kleinere Mengen – etwa Reste von Rückschnittarbeiten im Hausgarten – können weiterhin über die Restmülltonne entsorgt werden. Für größere Sammelmengen eignet sich der neuen Container im Sammelzentrum.
Konkrete Auswirkungen für den Bezirk
Für Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks Hermagor bedeutet das neue Angebot geringere Hürden bei der Beseitigung problematischer Pflanzenbestände und damit eine direkte Unterstützung lokaler Pflege- und Renaturierungsmaßnahmen. Die Maßnahme ergänzt bestehende Naturschutzaktivitäten der Gemeinde und kann langfristig dazu beitragen, Pflegeaufwand und ökologische Schäden durch invasive Arten zu reduzieren.
| Parameter | Angabe |
|---|---|
| Start | ab Juli |
| Standort | Sammelzentrum Kühwegboden |
| Kosten | kostenlos für Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger |
| Kontakt / Zuständigkeit | Umweltstadtrat Wolfgang Wallner (SPÖ) |
Wer die Aktion unterstützen möchte, kann Pflanzenbestände vor Ort entfernen und die Materialien im Sammelzentrum abgeben. Die Gemeinde hofft, mit dem Angebot das Bewusstsein für den richtigen Umgang mit invasiven Arten zu stärken und so langfristig Lebensräume zu schützen.