Mehr Grün mitten in Hermagor
In der Hafnergasse in Hermagor hat eine einfache, aber sichtbare Aktion den Straßenraum neu definiert: Auf Initiative zweier Anrainerinnen wurden Pflanzen gesetzt und eine Sitzbank aufgestellt, wodurch der Bereich für Fußgängerinnen und Fußgänger einladender wirkt. Das Projekt ist ein Beispiel dafür, wie bürgerschaftliches Engagement lokale Stadträume unmittelbar verbessern kann.
Die Initiatorinnen des Vorhabens sind Margit Eder und Katrin Philippitsch. Für die Begrünung konnten die Brüder Christian und Michael Prohaska von „My Garden“ gewonnen werden, die die Pflanzen kostenlos zur Verfügung stellten. Ein regionaler Baumarkt, OBI Hermagor, spendete eine Holzbank, die nun als Sitzgelegenheit zum Verweilen einlädt. Die Maßnahme wurde von Passantinnen und Passanten rasch wahrgenommen und hat bereits positive Rückmeldungen erhalten.
Konkrete Folgen für das Stadtbild
Die Umgestaltung verändert nicht nur optisch den Straßenabschnitt, sondern beeinflusst auch, wie der Raum genutzt wird. Eine zusätzliche Sitzgelegenheit erhöht die Aufenthaltsqualität, und mehr Grün kann das Kleinklima vor Ort verbessern. Solche kleinräumigen Interventionen sind oft kostengünstig und lassen sich relativ rasch realisieren – vorausgesetzt, es finden sich engagierte Personen und unterstützende Partner aus der Region.
- Initiatorinnen: Margit Eder, Katrin Philippitsch
- pflanzenspende: Christian und Michael Prohaska (My Garden)
- Sitzbank: gespendet von OBI Hermagor
Kooperation als Erfolgsfaktor
Das Projekt zeigt, dass private Initiative und lokale Wirtschaft zusammenwirken können, um öffentliche Räume aufzuwerten. Für Gemeinden kann das als Modell dienen: Durch Kooperation mit Anrainer:innen und regionalen Betrieben lassen sich kleine, aber wirkungsvolle Maßnahmen realisieren, ohne große öffentliche Mittel zu binden. Solche Projekte können außerdem Nachahmer motivieren und so die Qualität öffentlicher Räume flächendeckend verbessern.
| Beitrag | Akteur |
|---|---|
| Pflanzen | My Garden (Christian & Michael Prohaska) |
| Sitzbank | OBI Hermagor |
| Initiative / Organisation | Margit Eder, Katrin Philippitsch |
Für die Bewohnerinnen und Bewohner von Hermagor hat die Aufwertung unmittelbare Wirkung: Wer zu Fuß unterwegs ist, findet jetzt eine angenehmere Passage und einen Ort zum kurzen Verweilen. Ob weitere Maßnahmen folgen, hängt von zusätzlichem Engagement und möglichen Unterstützern ab. Das Beispiel Hafnergasse macht jedenfalls deutlich: Auch kleine Eingriffe können im Alltag spürbare Verbesserungen bringen.