Die zuletzt insolvente Trilety GmbH aus Hallein könnte am Standort weiterexistieren – wenn auch unter neuer Firmierung. Nachdem die Fortführung der bisherigen Gesellschaft gescheitert war, wurde eine Auffanggesellschaft gegründet, die nun offene Aufträge abarbeiten und die Produktion wieder anlaufen lassen soll.
Was geplant ist
Die neue Gesellschaft firmiert demnach als Hall X‑Tech GmbH und wird vom ehemaligen technischen Leiter der Trilety geführt. An der Produktpalette sollen sich vorerst keine Änderungen ergeben, und auch die Markenbezeichnung soll vorerst beibehalten werden. Nach Angaben aus der Berichterstattung ist das Ziel, die Fertigung bald wieder aufzunehmen und erste Aufträge abzuarbeiten.
Welche Fragen offen bleiben
Wesentliche Punkte sind noch nicht abschließend geklärt. Insbesondere ist derzeit ungewiss, ob alle bisherigen Beschäftigten übernommen werden. Die Trilety GmbH hatte zuletzt 37 Mitarbeiter – ihre berufliche Zukunft hängt nun von der Entscheidung der Auffanggesellschaft sowie von rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab.
- Standort: Hallein (Tennengau)
- Bisheriger Hersteller: Trilety GmbH (Insolvenz)
- Neue Gesellschaft: Hall X‑Tech GmbH
- Anzahl Mitarbeiter: 37 (derzeit ungewiss, wie viele übernommen werden)
Konkrete Bedeutung für den Bezirk
Für den Tennengau wäre die Fortführung der Produktion ein wichtiges Signal: Neben der Sicherung von Arbeitsplätzen geht es auch um Verpflichtungen gegenüber Kunden, die auf die Auslieferung von Kehrmaschinen und Aufbauten warten. Eine zügige Wiederaufnahme der Fertigung kann Lieferengpässe vermeiden und lokales Know‑how erhalten.
Für betroffene Beschäftigte empfiehlt sich, die Kommunikation mit dem bisherigen Arbeitgeber, der Geschäftsführung der neuen Gesellschaft und der Arbeiterkammer beziehungsweise dem Betriebsrat zu suchen, um Fragen zu Übernahmebedingungen, Gehalt und Sozialleistungen zu klären. Für Kunden ist es ratsam, Auftragsbestätigungen und Lieferfristen direkt mit der neuen Geschäftsführung abzustimmen.
| Aspekt | Stand |
|---|---|
| Betriebsstätte | Hallein (Erhalt geplant) |
| Produktion | Soll ab kommender Woche wieder anlaufen |
| Mitarbeiter | 37 Beschäftigte (Übernahme unklar) |
Weiterführende Informationen zu juristischen Details der Insolvenz und zur Übernahmepraxis sollen in den kommenden Tagen erwartet werden, wenn die neue Gesellschaft erste Aufträge abarbeitet und zu Personalfragen Stellung nimmt. Bis dahin bleibt unklar, wie viele Arbeitsplätze tatsächlich gerettet werden können und welche finanziellen Verpflichtungen übernommen werden.