Neues Führungsteam, bewährter Auftrag
Beim Lions Club in Fürstenfeld ist es zu einem turnusmäßigen Führungswechsel gekommen: Am 24. Juni 2026 übernahm Franz Friedl die Präsidentschaft von Martin Jost. Die feierliche Übergabe erfolgte in einem privaten Rahmen im Anwesen der Familie Friedl. Mit dem Wechsel beginnt ein neues Lions-Jahr, in dem der Club seine bewährte Arbeit für Menschen in Not im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld fortsetzen will.
Bilanz eines engagierten Jahres
Der scheidende Präsident blickte auf ein Jahr mit zahlreichen Aktivitäten zurück, die dem satzungsgemäßen Zweck des Clubs verpflichtet sind: Hilfe dort zu leisten, wo sie rasch und unbürokratisch ankommt. Besonders betont wurde die Rolle der Mitglieder, deren Partnerinnen und Familien, die das soziale Engagement getragen und organisatorisch unterstützt haben. Für die Stadt und das Umland bedeutet diese Kontinuität, dass lokale Hilfsprojekte weiterhin auf ein eingespieltes Netzwerk bauen können.
Auszeichnungen für Verdienste
Im Zuge der Übergabe wurden mehrere Persönlichkeiten geehrt, die sich im Club in besonderer Weise eingebracht haben. Die Bandbreite der Anerkennungen reichte von Ehrennadeln bis zu international renommierten Lions-Auszeichnungen. Für die Region haben derartige Ehrungen eine doppelte Wirkung: Sie würdigen konkrete Leistungen und motivieren zugleich, soziale Verantwortung langfristig zu übernehmen.
| Kategorie | Ausgezeichnete |
|---|---|
| Anstecknadel (10-karätiges Weißgold) | Martin Baumgartner; Erich Fladerer; Franz Friedl; Horst Eduard Himler; Johann Kaufmann; Josef Riedl; Josi Thaller; Karl Thaller; Martin Weinhandl |
| Sponsor Pin | Franz Jost (Bürgermeister der Stadt Fürstenfeld) |
| Acryltrophäe „Lions of the Year“ (Lebenswerk) | Franz Jost sen. |
| Acryltrophäe (außergewöhnliche Arbeiten) | Volker Meier; Karl Kaplan; Walter Eder-Halbedl |
| Anstecknadel „Kristallblume mit bunten Strasssteinen“ | Karina Jost |
| Progressive Melvin Jones Fellowship (mit 5 Diamanten) | Walter Eder-Halbedl |
| Melvin Jones Fellowship Award | Martin Jost |
Worum es den Lions vor Ort geht
Der Lions Club Fürstenfeld steht traditionell für soziales Engagement im lokalen Umfeld. In der Rückschau auf das abgelaufene Clubjahr wurde hervorgehoben, dass Veranstaltungen und Initiativen darauf ausgerichtet waren, Menschen in herausfordernden Lebenslagen zu unterstützen. Diese Schwerpunktsetzung ist für den Bezirk bedeutsam, weil sie Lücken schließt, die oftmals weder von Familie noch von öffentlicher Hand allein gedeckt werden können. Mit dem Amtsantritt von Franz Friedl bleibt der Fokus auf Hilfeleistungen bestehen.
Signal der Verlässlichkeit
Für Bürgerinnen und Bürger im Raum Fürstenfeld ist die Botschaft klar: Der Club setzt auf personelle Erneuerung, ohne seine Linie zu verlassen. Dass neben aktiven Mitgliedern auch Unterstützer aus dem kommunalen Umfeld geehrt wurden, unterstreicht die enge Verzahnung zwischen Zivilgesellschaft und Stadt. Auszeichnungen wie der Melvin Jones Fellowship Award oder die Progressive Melvin Jones Fellowship sind im internationalen Lions-Kontext hohe Anerkennungen; lokal zeigen sie, dass nachhaltiges Engagement sichtbar gemacht wird.
„Es erfüllt mich mit großer Dankbarkeit und ist mir eine besondere Ehre, dass ich dem Lions“
Das bei der Feier geäußerte Bekenntnis zur Sache der Lions bringt den Grundtenor des Abends auf den Punkt: Dankbarkeit gegenüber jenen, die ihre Zeit und Kraft einbringen, und der Wille, diesen Einsatz fortzuführen. Für die praktische Arbeit bedeutet das, dass auch im kommenden Lions-Jahr mit bewährten Formaten und verlässlichen Strukturen gerechnet werden kann.
Was die Region erwarten kann
- Kontinuität: Der Wechsel an der Spitze ist statutengemäß und sichert verlässliche Abläufe.
- Anerkennung: Breite Auszeichnungen motivieren Ehrenamtliche und stützen die Bereitschaft zur Mithilfe.
- Lokaler Nutzen: Aktionen des Clubs zielen weiterhin darauf, rasch und unbürokratisch zu helfen.
Mit dem offiziellen Staffelstabwechsel und der Vielzahl an Ehrungen sendet der Lions Club Fürstenfeld ein deutliches Zeichen: Das soziale Rückgrat der Region bleibt stark. Für karitative Anliegen vor Ort ist damit auch im neuen Amtsjahr eine verlässliche Adresse gegeben.