Am Dienstag, dem 21. Juli, ereignete sich auf der Fernpassstraße (B179) im Gemeindegebiet von Pflach ein schwerer Verkehrsunfall mit vier verletzten Personen. Die Kollision, bei der zwei Pkw frontal zusammenstießen, zwang Einsatzkräfte zu umfangreichen Rettungsmaßnahmen; die Straße blieb rund zweieinhalb Stunden vollständig gesperrt.
Unfallhergang und Verletzte
Der Unfall passierte gegen 15.35 Uhr. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet ein 76-jähriger deutscher Lenker aus dem Landkreis Reutlingen aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Pkw zusammen, gesteuert von einem 72-jährigen österreichischen Mann. Bei dem zweiten Fahrzeug befand sich eine 67-jährige Frau als Beifahrerin. Alle vier am Unfall beteiligten Personen erlitten Verletzungen unbestimmten Grades.
Rettungseinsatz und Folgen für den Verkehr
Mehrere Verletzte mussten mit hydraulischem Rettungsgerät aus den Fahrzeugen befreit werden. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser nach Reutte, Zams und Füssen transportiert. An den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
- Eingesetzte Feuerwehr: Freiwillige Feuerwehren Vils und Musau
- Rettungsdienst: vier Rettungsfahrzeuge und ein Notarzt
- Notarzthubschrauber: Christophorus 5
- Polizeistreifen: vier Einheiten
Bedeutung für Anrainer und Verkehrsteilnehmer
Die Fernpassstraße ist eine verkehrswichtige Verbindung, insbesondere für Pendler und touristische Verkehre zwischen Tirol und Deutschland. Eine Sperre von zweieinhalb Stunden führte zu spürbaren Behinderungen in der Region; Autofahrer sollten bei ähnlichen Ereignissen alternative Routen einplanen und erhöhte Vorsicht walten lassen. Für Anrainer ist der Vorfall auch ein Signal, wie schnell sich auf dieser Strecke schwere Unfälle entwickeln können.
| Datum | 21. Juli |
|---|---|
| Uhrzeit | ca. 15:35 |
| Ort | Pflach, B179 (Fernpassstraße) |
| Verletzte | 4 Personen (unbestimmten Grades) |
| Rettungseinsatz | Feuerwehren, 4 Rettungsfahrzeuge, Notarzt, Christophorus 5, 4 Polizeistreifen |
Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache laufen. Verkehrsteilnehmer und Zeugen werden gebeten, relevante Beobachtungen der Polizei mitzuteilen, um den Unfallhergang zu klären und zukünftig ähnliche Ereignisse zu verhindern.