Investitionen für sichere Trinkwasserversorgung
Die Marktgemeinde Feldkirchen hat in den vergangenen Jahren rund 3.000.000 Euro in den Ausbau und die Modernisierung ihrer Wasserversorgung investiert. Ziel der Maßnahmen sei es, die Versorgung der Bevölkerung auch langfristig zuverlässig sicherzustellen, teilt die Gemeinde mit. Zu den größten Einzelprojekten zählten Leitungsbau, neue Gemeindebrunnensysteme und der Neubau eines Hochbehälters.
Wesentliche Bauprojekte und Kosten
Im Detail wurden folgende Maßnahmen umgesetzt:
- Errichtung der Versorgungsleitungen vom Gemeindebrunnen 3 zum Hochbehälter im Jahr 2022 (Investitionskosten: 581.100 Euro).
- Bau des Gemeindebrunnens 3 im Jahr 2023 (Investitionskosten: 596.937 Euro).
- Neubau des Hochbehälters Bergheim in den Jahren 2023 bis 2025 (Investitionsvolumen: rund 1,8 Millionen Euro).
| Projekt | Jahr | Investitionsbetrag |
|---|---|---|
| Versorgungsleitungen Brunnen 3 → Hochbehälter | 2022 | 581.100 € |
| Gemeindebrunnen 3 | 2023 | 596.937 € |
| Neubau Hochbehälter Bergheim | 2023–2025 | rund 1.800.000 € |
Krisensichere und qualitativ geprüfte Versorgung
Ein zentrales Merkmal der Feldkirchner Wasserversorgung ist ihre Autarkie. Die Gemeinde betont, dass die Anlage auch bei einem Stromausfall funktionsfähig bleibt, wodurch die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung selbst in Krisensituationen gesichert ist. Solche Vorkehrungen sind für Haushalte, landwirtschaftliche Betriebe und Gewerbebetriebe in der Region von hoher Bedeutung, da sie die Versorgungssicherheit erhöht und die Abhängigkeit von externen Energieversorgungen mindert.
Parallel zum Ausbau der Infrastruktur legt die Gemeinde großen Wert auf transparente Qualitätssicherung: Die Ergebnisse der regelmäßigen Trinkwasseruntersuchungen werden auf der Gemeindehomepage veröffentlicht. Die zuletzt publizierten Analysen stammen aus April 2026 und bestätigen, dass sowohl beim Brunnen Bergheim 2 als auch beim Brunnen Feldkirchen 3 sämtliche gesetzlich vorgeschriebenen Indikator- und Parameterwerte eingehalten wurden. Das Wasser könne demnach uneingeschränkt als Trink-, Koch- und Lebensmittelwasser verwendet werden.
Konsequenzen für die Bevölkerung
Für die Bewohnerinnen und Bewohner im Bezirk bedeutet das konkret:
- Stabile Versorgung auch bei regionalen Störungen oder länger andauernden Stromausfällen.
- Transparent zugängliche Testergebnisse zur Wasserqualität auf der Gemeindehomepage.
- Weniger Abhängigkeit von fremden Versorgungsnetzen, was langfristig auch politische Gestaltungsspielräume eröffnet.
Die Investitionen in Leitungen, Brunnen und Speicherkapazitäten sind Teil einer Strategie, die Versorgungssicherheit und Qualität dauerhaft zu gewährleisten. Für Bürgerinnen und Bürger ist neben der technischen Absicherung vor allem die regelmäßige Information über Messergebnisse wichtig; diese Publikationen erlauben eine kontinuierliche Kontrolle und geben Klarheit über die Trinkwassereigenschaften in der Gemeinde.