Baubeginn für neue Fernwärmeverbindung in der Thermenregion
Die EVN hat den Baubeginn für eine neue Fernwärme-Verbindungsleitung von Baden über Sooß nach Bad Vöslau bekannt gegeben. Mit dem Projekt werden die Gemeinden Sooß, Bad Vöslau, Kottingbrunn, Leobersdorf und Hirtenberg Teil des Naturwärmenetzes Thermenregion.
Das bestehende Fernwärmenetz gilt bereits heute als das größte überregionale Netzwerk auf Biomassebasis in Österreich. Durch die neue Verbindungsleitung wächst das Netz auf insgesamt 18 Gemeinden und erreicht eine Trassenlänge von mehr als 190 Kilometern. Bei der offiziellen Gelegenheit waren Vertreter aus Politik und EVN vor Ort, unter ihnen Bürgermeister Bad Vöslau Christian Flammer, Landtagsabgeordneter Christoph Kainz, Bürgermeisterin Baden Carmen Jeitler-Cincelli, EVN-Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz sowie Bürgermeister von Sooß Hermann Rauch.
Für die betroffenen Gemeinden bedeutet die Erweiterung des Netzes eine engere Vernetzung der regionalen Wärmeversorgung. Das Projekt stärkt die Bedeutung der Thermenregion als Verbund von kommunalen Wärmenetzen und setzt weiter auf biomassebasierte Fernwärme als zentrale Energiequelle innerhalb des Verbundes.
- Betroffene Gemeinden: Sooß, Bad Vöslau, Kottingbrunn, Leobersdorf, Hirtenberg
- Netzgröße nach Ausbau: 18 Gemeinden
- Trassenlänge: mehr als 190 km
Für Bewohnerinnen und Bewohner in den betroffenen Orten bedeutet der Ausbau unter anderem, dass künftig mehr Haushalte und Betriebe an ein regionales Wärmenetz angeschlossen sein können. Solche Netze bieten in der Regel zentrale Betriebsführung und ermöglichen die Nutzung von Biomasse als Brennstoff auf einer größeren, vernetzten Basis. Gleichzeitig ist bei allen Bauvorhaben mit örtlichen Grabungs- und Verkehrsmaßnahmen zu rechnen; Anrainer sollten Informationen der Gemeinden und der EVN zu Bauzeiten und -abschnitten beachten.
| Aspekt | Angabe |
|---|---|
| Erweiterte Gemeinden | Sooß, Bad Vöslau, Kottingbrunn, Leobersdorf, Hirtenberg |
| Netzgröße nach Ausbau | 18 Gemeinden |
| Trassenlänge | mehr als 190 km |
Welche konkreten Auswirkungen die Anbindung für einzelne Haushalte, Gewerbebetriebe oder kommunale Liegenschaften haben wird, hängt von den Anschlussangeboten, dem Ausbaugrad vor Ort und den Verträgen mit der EVN ab. Die Projektankündigung signalisiert jedoch, dass die Thermenregion ihre Rolle als zusammenhängender Wärmelieferant ausbauen will.
Informationen zu konkreten Bauabschnitten, Zeitplänen und möglichen Auswirkungen auf Verkehr und Versorgung werden voraussichtlich von den beteiligten Gemeinden und der EVN veröffentlicht. Betroffene Anrainerinnen und Anrainer im Bezirk Baden sollten die Veröffentlichungen der jeweiligen Gemeinden sowie der EVN verfolgen, um zeitgerecht über lokale Bauphasen und Anschlussmöglichkeiten informiert zu sein.