Unfall auf der A5 sorgt für lange Sperre
Auf der Autobahn A5 bei Rastatt kam es am Vormittag zu einem schweren Verkehrsunfall, der die Fahrbahn in Richtung Süden nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa fast fünf Stunden lahmlegte. Die Sperre führte zu einem Rückstau von knapp 20 Kilometern. Der Verkehr konnte nach den Bergungs- und Aufräumarbeiten wieder freigegeben werden.
Nach den ersten polizeilichen Erkenntnissen geriet ein Fahrzeug aus bisher ungeklärter Ursache ins Schleudern und prallte mit einem anderen Wagen zusammen. Beide Fahrzeuge überschlugen sich und blieben auf dem Dach liegen.
Zu den Verletzten heißt es: ein Fahrer wurde schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Seine Beifahrerin sowie zwei Insassen des anderen Fahrzeugs wurden nach ersten Erkenntnissen leicht verletzt und ebenfalls in Krankenhäuser eingeliefert.
Praktische Folgen für den Verkehr im Raum Baden
Für Pendlerinnen und Pendler sowie Reisende aus dem Bezirk Baden ergibt sich daraus vor allem ein praktisches Problem: Längere Fahrzeiten und Staus auf den üblichen Transitstrecken nach Deutschland. Auch wenn der Unfallort nahe Rastatt liegt, können Stauaufläufe auf der A5 zu zusätzlichen Verzögerungen auf Zubringerstrecken und an Autobahnkreuzen führen.
- Reisende sollten bei Fahrten Richtung Westen und Südwesten aktuelle Verkehrsinformationen beachten.
- Bei zeitlich dringenden Fahrten sind alternative Routen einzuplanen oder mehr Zeit einzuplanen.
- Wer auf die A5 angewiesen ist, kann Verzögerungen von mehreren Stunden nicht ausschließen.
Die dpa meldet, dass die Fahrbahn zwischenzeitlich wieder freigegeben wurde. Über die genauen Unfallursachen sowie mögliche weitere Ermittlungen der Polizei lagen zum Zeitpunkt der Meldung noch keine weiteren Angaben vor.
| Aspekt | Angabe |
|---|---|
| Betroffene Autobahn | A5 bei Rastatt |
| Dauer der Sperre | fast 5 Stunden (vorläufig) |
| Länge des Rückstaus | knapp 20 km |
| Verletzte | 1 schwer, 3 leicht |
Für konkrete Pendel- und Reisepläne empfiehlt sich die Nutzung amtlicher Verkehrsdienste und der Mitteilungen der Autobahnpolizei. Solche Zwischenfälle zeigen, wie empfindlich überregionale Verbindungen sind und welche Auswirkungen sie kurzfristig auch auf die Mobilität in unserer Region haben können.