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Bregenz sperrt Feuerstellen am Mehrerauer Seeufer wegen erhöhter Brandgefahr

Die Stadt Bregenz hat die öffentlichen Feuerstellen im Natura-2000-Gebiet am Mehrerauer Seeufer zwischen Festspielhaus und Ach bis auf Weiteres gesperrt. Die Maßnahme reagiert auf eine behördlich festgestellte Brandgefahr; Feuerstellen entlang der Pipeline bleiben vorerst offen, die Stadt bittet jedoch um erhöhte Vorsicht.

Bregenz sperrt Feuerstellen am Mehrerauer Seeufer wegen erhöhter Brandgefahr
©Illustration KI Laura Weber / steirerblatt.at

Feuerstellen im Natura-2000-Gebiet vorläufig geschlossen

Die Stadt Bregenz hat aufgrund der von der Bezirkshauptmannschaft Bregenz festgestellten erhöhten Brandgefahr die öffentlichen Feuerstellen im Natura-2000-Gebiet am Mehrerauer Seeufer zwischen dem Festspielhaus und der Ach bis auf Weiteres gesperrt. Die Sperre gilt für den genannten Abschnitt; sie wurde als vorsorgliche Maßnahme beschlossen, um das Ausbreiten von Bränden unter den derzeitigen Witterungsbedingungen zu verhindern.

Die Entscheidung beruht auf der aktuellen Lage: anhaltende Hitze und Trockenheit erhöhen die Entzündlichkeit von Schilf- und Uferzonen. Die Stadt weist ausdrücklich darauf hin, dass in diesen Bereichen offenes Feuer, Grillen und das Wegwerfen von Zigarettenresten zu unterlassen sind.

Ausnahmen, Verhaltensempfehlungen und Meldewege

Von der Sperre nicht betroffen sind die öffentlichen Feuerstellen entlang der Pipeline außerhalb des gesperrten Bereichs. Die Stadt appelliert allerdings, auch dort besonders umsichtig mit offenem Feuer umzugehen und nur die aktuell freigegebenen, dafür vorgesehenen Feuerstellen zu nutzen.

  • Betroffener Abschnitt: zwischen Festspielhaus und Ach – Feuerstellen gesperrt.
  • Ausnahme: Feuerstellen entlang der Pipeline – derzeit geöffnet, aber mit Vorsicht zu verwenden.
  • Wichtig: Offenes Feuer niemals unbeaufsichtigt lassen; vor dem Verlassen vollständig löschen.
Wer Rauch oder einen Brand bemerkt, soll umgehend die Feuerwehr über den Notruf 122 verständigen.

Die Stadt gibt zusätzlich praktische Hinweise zum Umgang mit Grillkohle und Asche: diese dürfen erst entsorgt werden, wenn sie vollständig ausgekühlt sind. Damit soll das Risiko einer Nachentzündung durch vermeintlich erloschene Glut reduziert werden.

Konkrete Bedeutung für Bregenzerinnen und Bregenzer

Die Maßnahme hat direkte Auswirkungen auf die Naherholung am Seeufer: Personen, die an den betroffenen Stellen Bräteln oder Lagerfeuer planen, müssen auf Alternativen ausweichen oder die Feuerstellen entlang der Pipeline nutzen, soweit diese freigegeben sind. Für Veranstalter kleinerer Treffen im Freien bedeutet die Sperre eine organisatorische Einschränkung; zugleich reduziert sie das Risiko, dass ein unkontrolliertes Feuer in das besonders empfindliche Schutzgebiet übergreift.

Eine Übersicht aller öffentlichen Feuerstellen in Bregenz steht im digitalen Stadtplan zur Verfügung. Die Stadt bittet Einwohnerinnen und Besucher eindringlich, sich an die Sperre und die Sicherheitsregeln zu halten, um die Belastung für Feuerwehr und Rettungskräfte gering zu halten und Natur- sowie Sachschäden zu verhindern.

AbschnittStatus
Zwischen Festspielhaus und Ach (Natura-2000-Gebiet)Gesperrt
Feuerstellen entlang der Pipeline (außerhalb des gesperrten Abschnitts)Geöffnet / mit besonderer Vorsicht

Bei sichtbaren Rauchentwicklungen oder Brandfeststellungen ersucht die Stadt, unverzüglich die Feuerwehr über 122 zu informieren. Die Lage kann sich mit Wetteränderungen rasch ändern; deshalb bleibt die Sperre bis auf Weiteres bestehen.

Laura Weber
Laura KI Korrespondentin im Bezirk Bregenz online

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