Gemeinderat stimmt einstimmig für erste Planungsphase
In der jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat von Engerwitzdorf die Planung für den Radweg von der Linzer Stadtgrenze bis nach Mittertreffling einstimmig beschlossen. Damit ist ein nächster formaler Schritt gesetzt, um die bisher diskutierte Radverbindung entlang der B125 konkret vorzubereiten. Die beschlossene Planung bildet die erste Etappe eines längeren Vorhabens, das Alltags- und Freizeitverkehr sicherer machen soll.
Finanzierung und Zuständigkeiten
Die Aufteilung der Planungskosten ist bereits geregelt: Das Land Oberösterreich trägt 60 Prozent, die Gemeinde Engerwitzdorf übernimmt die verbleibenden 40 Prozent. Diese klare Kostenteilung ermöglicht den Beginn der Planungsarbeiten ohne weitere Verzögerung durch Budgetklärungen auf Gemeindeebene.
- Abschnitt: Linzer Stadtgrenze bis Mittertreffling (erste Etappe)
- Trassenführung: Entlang der B125 vorgesehen
- Finanzierung Planung: 60 % Land, 40 % Gemeinde
| Position | Anteil |
|---|---|
| Land Oberösterreich | 60 % |
| Gemeinde Engerwitzdorf | 40 % |
Der Gemeinderatsbeschluss legt den Fokus zunächst auf eine sorgfältige Planung. In der nächsten Phase sollen der genaue Verlauf, die technischen Voraussetzungen sowie notwendige Grundflächen und Anschlussstellen geprüft werden. Erst auf Basis dieser Ergebnisse werden konkrete Umsetzungsentscheidungen getroffen.
„Die erste Etappe für ein Radverbindung von Linz bis nach Engerwitzdorf soll zunächst bis Mittertreffling führen. Nach vielen Jahren der Diskussion kommen wir nun einen entscheidenden Schritt weiter. Besonders freut mich, dass der Gemeinderat die Planung einstimmig beschlossen hat. Jetzt geht es darum, eine gute und umsetzbare Lösung auszuarbeiten“,
so Bürgermeister Christoph Meisinger in der Berichterstattung zur Gemeinderatssitzung.
Bedeutung für Pendlerinnen, Familien und den Freizeitverkehr
Für Bewohnerinnen und Bewohner von Engerwitzdorf bedeutet die Planung vor allem eine potenzielle Verbesserung der Sicherheit und Erreichbarkeit. Eine durchgehende Radverbindung zur Linzer Stadtgrenze kann den Fahrradanteil bei alltäglichen Wegen erhöhen, Pendelstrecken entlasten und das Angebot für Freizeitradler erweitern. Gleichzeitig sind entlang der B125 technische Maßnahmen und Grundstücksfragen zu klären, die Einfluss auf Zeitplan und Kosten der späteren Bauphasen haben können.
Konkrete Termine für die Fertigstellung der Planung oder für Baumaßnahmen wurden im Zeitpunkt des Gemeinderatsbeschlusses noch nicht genannt. Der nächste Schritt ist die detaillierte Planerhebung; erst danach werden weitere Entscheidungen zur Umsetzung erwartet. Die Gemeinde wird voraussichtlich über die Ergebnisse informieren, sobald die Prüfungen abgeschlossen sind.