Schülerinnen und Schüler der Mosaik.Mittelschule in Gallneukirchen nutzten eine interaktive Rallye, um Angebote und Werte des lokalen Diakoniewerks kennenzulernen. Die Aktion fand im Rahmen der österreichweiten Diakoniewoche statt und richtete sich an zwei Klassen, die bei der Tour in Kleingruppen unterwegs waren.
Ablauf und Inhalt der Rallye
Der Vormittag begann mit einer digitalen Einführung: Die Teilnehmenden begleiteten die Spielfigur „Zylo“ in einer App und lösten gemeinsam Aufgaben, die Informationen zu Inklusion, Gleichberechtigung und zur Geschichte des Diakoniewerks vermittelten. Anschließend führten praktische Stationen rund um das Haus Bethanien die digitalen Erkenntnisse gemeinsam mit realen Begegnungen zusammen.
- Start: digitale Entdeckungsreise mit der App des Diakoniewerks
- Weiterführung: sieben Stationen in Kleingruppen
- Schwerpunkte: Inklusion, Zusammenhalt, Einblicke in Arbeitsbereiche des Diakoniewerks
Die Tour umfasste unter anderem Besuche bei der Zentrale, der Höheren Lehranstalt für Pflege und Sozialbetreuung (HLPS), dem Streichelzoo am Linzerberg sowie dem ReVital-Shop. Jede Station bot eine Aufgabe oder ein Rätsel; die Lösungen ergaben am Ende ein Lösungswort.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Teilnehmende Klassen | 2 Klassen der Mosaik.Mittelschule |
| Stationen | 7 |
| Dauer | ca. 1,5 Stunden |
| Lösungswort | „Gemeinsam“ |
Die Organisatorinnen und Organisatoren gliederten die Gruppe in sieben Kleingruppen; an jeder Station sammelten die Schülerinnen und Schüler Buchstaben für das abschließende Lösungswort. Nach einer Zwischenpause im Hort der Martin-Boos-Schule setzten die Klassen die Rallye fort und schlossen die Tour mit gemeinsamer Auswertung ab.
Bedeutung für die lokale Bildungs- und Soziallandschaft
Die Aktion machte sichtbar, wie das Diakoniewerk in Gallneukirchen unterschiedliche Angebote bündelt: von Bildungs- und Ausbildungsstätten über soziale Dienste bis zu niedrigschwelligen Begegnungsangeboten wie dem Streichelzoo oder dem Secondhand-Shop. Für die beteiligten Schulklassen bot die Rallye eine Möglichkeit, abstrakte Werte wie Zusammenhalt und Inklusion konkret zu erleben.
„Unsere Schüler haben an diesem Tag erlebt, dass das Diakoniewerk weit mehr ist als ein Name. Hinter den vielen Einrichtungen stehen Menschen, die sich mit großem Engagement für andere einsetzen. Diese Begegnungen machen Werte wie Zusammenhalt und Inklusion greifbar und zeigen, wie vielfältig soziales Handeln sein kann“, sagte Direktorin Gertrude Wilfing.
Solche Begegnungen können das Verständnis für soziale Berufe stärken und Interesse an Ausbildungen wie jener der HLPS wecken. Für Eltern, Schulen und lokale Träger bedeutet das: Kooperationen zwischen Bildungsinstitutionen und sozialen Organisationen liefern konkrete Lerngelegenheiten und fördern die Vernetzung innerhalb der Gemeinde.
Die Diakonie-Rallye in Gallneukirchen ist ein Beispiel dafür, wie projektorientierter Unterricht und lokale Sozialangebote Hand in Hand gehen können. Die gewonnenen Eindrücke und das Lösungswort „Gemeinsam“ fassten die Ziele der Aktion zusammen: Teamarbeit, Respekt und gelebte Inklusion sichtbar machen.