Zusammenkunft im Mesnerhaus: Blick auf Jahre des Ehrenamts
Das Hospizteam Kitzbühel hat kürzlich die gemeinsam verbrachte Zeit seiner Mitglieder Revue passieren lassen und dabei besonders das Engagement langjähriger Ehrenamtlicher anerkannt. Bei der Veranstaltung im Mesnerhaus in Kitzbühel standen der Rückblick auf begleiteten Sterbe- und Trauerphasen sowie das Miteinander des Teams im Mittelpunkt.
Als sichtbares Zeichen der Verbundenheit gestalteten die Anwesenden gemeinsam eine Keramikschale. Die Schale ist als Sinnbild gedacht: Jede einzelne Reihe von Fingerabdrücken steht für persönliche Begegnungen, die zusammen ein Ganzes bilden. Sie soll das gedeihliche Zusammenwirken und die Grundwerte der Hospizbewegung im Bezirk symbolisieren.
Auszeichnungen für langjährige Begleiterinnen
Im Rahmen der Feier wurden mehrere Ehrenamtliche für ihre langjährige Tätigkeit geehrt. Die Auszeichnungen dokumentieren, wie beständig das Engagement des Teams in der Betreuung schwer kranker, sterbender und trauernder Menschen im Bezirk ist:
- 20 Jahre: Traudi Hofer
- 15 Jahre: Margit Niedermoser
- 10 Jahre: Greti Brunner
- 10 Jahre: Susanne Gobec-Grabner
- 10 Jahre: Uschi Seeber
- 10 Jahre: Gabi Staffner
| Jahre | Name |
|---|---|
| 20 | Traudi Hofer |
| 15 | Margit Niedermoser |
| 10 | Greti Brunner |
| 10 | Susanne Gobec-Grabner |
| 10 | Uschi Seeber |
| 10 | Gabi Staffner |
Bedeutung für Betroffene und die Gemeinde
Das Hospizteam Kitzbühel begleitet seit über 20 Jahren schwer kranke, sterbende und trauernde Menschen im Bezirk. Für Menschen, die am Lebensende oder in Zeiten der Trauer Unterstützung brauchen, sind zuverlässige ehrenamtliche Begleitungen eine praktische und emotionale Stütze. Für Angehörige bedeutet dies oft Entlastung und das Wissen, dass ihre Liebsten in würdiger und menschlicher Weise begleitet werden.
Für die Gemeinde hat die Auszeichnung eine doppelte Funktion: Sie bedankt sich öffentlich bei den Engagierten und macht zugleich auf die Wichtigkeit der Hospizarbeit aufmerksam. Solche Veranstaltungen stärken die lokale Solidarität und sensibilisieren für Themen wie Sterben, Abschied und Trauerkultur.
Abschluss und Ausblick
Das Zusammentreffen klang in einer herzlichen Atmosphäre aus. Die Organisatorinnen und Organisatoren nahmen die Gelegenheit wahr, Dankbarkeit für die Begegnungen auszudrücken und die Bedeutung von Zeit, Mitgefühl und menschlicher Nähe hervorzuheben. Konkrete nächste Schritte des Teams wurden in der Meldung nicht genannt; interessierte Personen können sich bei Bedarf an lokale Pflege- und Beratungsstellen oder direkt an das Hospizteam wenden, um mehr über das Angebot und ehrenamtliche Mitwirkungsmöglichkeiten zu erfahren.