Großprojekt verändert Nutzung und Angebot
Die seit 1979 bestehende Dolomitenhalle in Lienz wird derzeit umfassend saniert und durch einen neuen Mitteltrakt ergänzt. Laut den Verantwortlichen vor Ort laufen die Bauarbeiten planmäßig; anhaltende Bautätigkeit prägt derzeit das Erscheinungsbild der Anlage.
Die Sanierung geht über reine Instandhaltungsmaßnahmen hinaus: Geplant sind unter anderem ein neues Dach mit Photovoltaikanlagen, modernisierte Sanitärbereiche und ein weiter genutzter Gastronomiebereich im Obergeschoss. Der Außenbereich wird vergrößert, langfristig ist außerdem die Ergänzung durch eine überdachte Eisfläche vorgesehen.
Sportliche Infrastruktur: neuer Belag und Turnierfähigkeit
Kernstück der sportlichen Aufwertung ist der Austausch des Platzbelags: Die bisher orangefarbenen Plätze werden künftig in Blau mit grünen Außenbereichen ausgeführt. Als Belag wurde der hochwertige, ITF-zertifizierbare Untergrund Laykold Masters 8 ausgewählt. Durch die ITF-Zertifizierung sollen die Plätze künftig offiziellen Turnieren genügen und damit die Chancen für Profi-Events steigen.
- Baubeginn/Status: laufende Arbeiten, Bagger und Maschinen im Einsatz
- Fertigstellung (Gesamtprojekt): geplant bis Ende 2026
- Geplante Kosten: rund 5,3 Millionen Euro netto
- Besonderheiten: Photovoltaik, erweiterte Außenbereiche, Gastronomie bleibt
Beim Lokalaugenschein der Redaktion versicherte die Bau-Crew, dass man mit den Arbeiten im Zeitplan liege und bestimmte Bauabschnitte bis Ende November/Anfang Dezember abschließen wolle. Bis zur endgültigen Fertigstellung müssen Veranstalter für größere Events jedoch weiterhin Alternativen prüfen.
Konsequenzen für Vereine und Veranstalter
Für lokale Sportvereine, Schulen und Veranstalter bedeutet das Projekt sowohl Einschränkungen als auch Perspektiven: Kurzfristig fallen gewohnte Termine weg, langfristig sollen bessere Rahmenbedingungen für Spitzensport und große Festlichkeiten entstehen. Besonders die Aussicht auf einen ITF-zertifizierten Belag eröffnet die Möglichkeit, künftig nationale und internationale Tenniswettbewerbe in Lienz auszurichten.
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Baujahr ursprünglich | 1979 |
| Geplanter Abschluss | Ende 2026 |
| Investitionsvolumen | ~5,3 Mio. € netto |
| Neuer Belag | Laykold Masters 8 (ITF-zertifizierbar) |
Die Stadt Lienz und das involvierte Architekturbüro setzen auf lokale Firmen für die Ausführung, wodurch regionales Handwerk eingebunden wird. Für Kulturschaffende und Veranstalter bedeutet das Projekt, frühzeitig neue Locations zu suchen und Termine entsprechend zu planen.
Konkrete Veranstaltungspläne nach der Wiederinbetriebnahme, etwa die Rückkehr traditioneller Maturabälle oder die Bewerbung um Tennis-Events, hängen vom Abschluss der Bauphasen und der finalen Zertifizierung des Belags ab. Bis dahin bleibt die Halle ein Baustellenbereich mit eingeschränkter Nutzbarkeit.