Regelmäßige Treffen am Krankenhaus Rohrbach
In Rohrbach-Berg bietet die Gemeinschaft der Anonymen Alkoholiker (AA) jeden Sonntagabend eine Treffmöglichkeit am Standort des Krankenhauses in Rohrbach an. Das Angebot ist kostenfrei, offen für alle Betroffenen und basiert auf dem Prinzip von Anonymität und Freiwilligkeit. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Was Betroffene erwarten können
Die Gespräche dienen dem gegenseitigen Erfahrungen teilen und der emotionalen Unterstützung auf dem Weg zu einem nüchternen Leben. Es handelt sich nicht um eine Therapie im klassischen Sinn: Es sind keine professionellen Therapeutinnen oder Therapeuten vorgesehen, und es werden keine belehrenden Anweisungen gegeben. Stattdessen berichten Teilnehmende aus eigener Erfahrung über Rückschläge, Erfolge und Strategien im Umgang mit Alkoholabhängigkeit.
Weitere Angebote für Angehörige und junge Betroffene
Parallel zu den Treffen für Betroffene existieren in Rohrbach auch Gruppen für Familienangehörige und Jugendliche. Die Organisation Al‑Anon betreibt eine Selbsthilfegruppe für Freunde und Familien, und für junge Menschen gibt es Alateen. Diese zusätzlichen Angebote richten sich an die Angehörigen und ermöglichen einen unterstützenden Austausch außerhalb der direkten Betroffenenrunde.
- Wer: Menschen mit Alkoholproblemen
- Wann: Jeden Sonntagabend
- Wo: Krankenhaus Rohrbach (Treffpunkt vor Ort)
- Kosten: Keine
- Voraussetzung: Wunsch, mit dem Trinken aufzuhören
Kontakt und praktische Hinweise
Für den Kontakt zu den Familiengruppen (Al‑Anon/Alateen) steht eine Telefonnummer zur Verfügung: 0664 73217240. Personen, die das erste Mal zu einem Treffen kommen, sollten beachten, dass die Gruppen auf Vertraulichkeit bestehen; Angaben zu Beruf, sozialem Status oder persönlichen Daten sind nicht erforderlich.
| Angebot | Zielgruppe | Kontakt |
|---|---|---|
| Anonyme Alkoholiker | Erwachsene mit Alkoholproblemen | Vor Ort am Krankenhaus Rohrbach |
| Al‑Anon / Alateen | Angehörige / Jugendliche | Tel. 0664 73217240 |
Bedeutung für den Bezirk Rohrbach
Das regelmäßige Angebot stärkt die regionale Gesundheitsversorgung im Bereich Sucht und Selbsthilfe: Es schafft niederschwellige Zugangswege für Menschen, die unter Alkoholproblemen leiden, und entlastet potenziell auch medizinische und therapeutische Einrichtungen, indem es Betroffene frühzeitig Unterstützung finden lässt. Für Angehörige bietet die zusätzliche Vernetzung durch Al‑Anon/Alateen konkrete Hilfestellungen im Umgang mit belastenden Situationen innerhalb der Familie.