Feuerwehren messen Löschangriff im nassen Einsatz
Am Samstag, dem 8. August, trafen sich zahlreiche Freiwillige hinter dem Feuerwehrhaus in St. Stefan am Walde, um den traditionellen Nassbewerb des Bezirks Rohrbach durchzuführen. Anders als beim trockenen Bewerb wird der Löschangriff hier mit tatsächlicher Wasserförderung geübt – eine Prüfung sowohl für die Technik als auch für die Zusammenarbeit der Mannschaften.
Technik und Teamarbeit gefragt
Beim Nassbewerb liegt eine besondere Verantwortung beim Maschinisten: Er startet nach dem Verlegen der Saugleitung die Pumpe und sorgt dafür, dass das Wasser über die Schläuche zum Angriffstrupp gelangt. Bei den sommerlichen Temperaturen fielen Wasser und Spritzer nicht nur auf die Ausrüstung, sondern sorgten für teils willkommene Abkühlung unter den Teilnehmern.
Ergebnisse des Tages
In der Spitzenklasse Bronze A – Allgemein gewann die Gruppe Oedt 1 mit einer gemessenen Löschangriffszeit von 63,55 Sekunden. Auf den folgenden Plätzen landeten Rohrbach im Mühlkreis 3 und Ödenkirchen 1. In der Wertung Bronze B, bei der zusätzlich Alterspunkte berücksichtigt werden, setzte sich das Heimteam St. Stefan am Walde 3 durch.
- Bronze A (Top 3): Oedt 1, Rohrbach im Mühlkreis 3, Ödenkirchen 1
- Bronze B (Sieg): St. Stefan am Walde 3
- Datum: 8. August 2026
| Klasse | Erster Platz | Bekannte Zeit |
|---|---|---|
| Bronze A | Oedt 1 | 63,55 s |
| Bronze B | St. Stefan am Walde 3 | – |
"Vielen Dank an die Feuerwehr St. Stefan am Walde für die Austragung des Nassbewerbes und an die Grundbesitzer für die Zurverfügungstellung des Grundes"
Bedeutung für den Bezirk
Solche Bewerbe haben über den sportlichen Wettbewerb hinaus praktischen Wert: Sie schärfen die Routine beim Ansaugen und Pumpen, verbessern die Koordination unter Druck und dienen dem Erfahrungsaustausch zwischen den Feuerwehren des Bezirks. Für kleinere Gemeinden sind ehrenamtlich organisierte Veranstaltungen zugleich ein Beitrag zur Kameradschaft und zur Sichtbarkeit des freiwilligen Engagements.
Für die Bevölkerung bedeutet das: Gut trainierte Teams sind im Einsatzfall schneller handlungsfähig. Der Nassbewerb liefert konkrete Leistungsdaten, die in Übungen und Schulungen ausgewertet werden können. Außerdem stärken die Bewerbe das lokale Miteinander — Veranstalter, Landbesitzer und zahlreiche Helfer tragen zum Gelingen bei.
Weitere Details und Bilddokumentationen wurden vom Bezirksfeuerwehrkommando zur Verfügung gestellt; Interessierte können sich über die Ortspublikationen informieren, um Termine und Ergebnisse künftiger Bewerbe zu verfolgen.