Feierlicher Gottesdienst und Auszeichnungen
Am 9. Juli 2026 versammelten sich zahlreiche Gläubige in der Kirche von Sankt Marein, um das 630-jährige Bestehen der Pfarre zu begehen. Den Festgottesdienst zelebrierte Abt emeritus Thomas Renner, der in seiner Ansprache die Bedeutung einer lebendigen Pfarrgemeinschaft hervorhob. Im Zentrum stand nicht nur das historische Gebäude, sondern vor allem die Menschen, die über Generationen die Pfarre geprägt haben.
Musikalische Gestaltung und besondere Beiträge
Die Feier erhielt durch mehrere Chöre einen festlichen Rahmen: Mitwirkend waren der Kinderchor, der Kirchenchor sowie der Chor „Kraut & Ruam“. Diese musikalischen Beiträge sorgten nach Berichten der Veranstaltung für berührende Momente und unterstrichen den gemeinschaftlichen Charakter des Jubiläums.
Auszeichnung und Publikation
Ein besonderer Höhepunkt war die Verleihung des Hippolytordens der Diözese an Gottfried Kaindl. Mit dieser Ehrung würdigte die Diözese laut Meldung seine „besonderen Verdienste und sein langjähriges Engagement“ für die Pfarre. Darüber hinaus wurde anlässlich des Jubiläums ein geistlicher Kirchenführer herausgegeben, der gegen eine freiwillige Spende erhältlich ist und der Gemeinde sowohl historisches Wissen als auch Ausdruck gemeinsamer Identität bietet.
- Datum: 9. Juli 2026
- Zelebrant: Abt emeritus Thomas Renner
- Auszeichnung: Hippolytorden für Gottfried Kaindl
- Publikation: Geistlicher Kirchenführer (gegen freiwillige Spende)
- Musik: Kinderchor, Kirchenchor, Chor „Kraut & Ruam“
Persönliche Begegnungen und lokale Bedeutung
Die Berichte betonen, dass trotz mancher gesundheitlicher Einschränkungen langjährige Wegbegleiter der Pfarre – darunter der langjährige Pfarrer Ambros – an der Feier teilnahmen. Solche persönlichen Begegnungen stärken das soziale Netz im Ort und sind für viele Gemeindemitglieder ein zentraler, verbindender Anlass. Nach dem Gottesdienst lud die Pfarrgemeinde zur Agape vor der Kirche ein; die Möglichkeit zum persönlichen Austausch und Wiedersehen war für Beteiligte ein wichtiger Teil des Jubiläums.
Was das für die Menschen vor Ort bedeutet
Ein historisches Jubiläum wie dieses hat mehrere praktische Folgen für die Ortschaft: Der neue Kirchenführer macht lokale Geschichte zugänglich und kann als Grundlage für Bildungsangebote, Gemeindeführungen oder weitere kulturelle Veranstaltungen dienen. Die Auszeichnung engagierter Ehrenamtlicher setzt zudem ein Signal für freiwilliges Engagement und Vereinsleben in der Region. Für Gemeindemitglieder bedeutet die gemeinsame Feier eine Bestätigung der Solidarität über Generationen hinweg.
| Programmpunkt | Beteiligte |
|---|---|
| Festgottesdienst | Abt emeritus Thomas Renner |
| Musikalische Gestaltung | Kinderchor, Kirchenchor, Chor „Kraut & Ruam“ |
| Höhepunkt | Verleihung des Hippolytordens an Gottfried Kaindl |
Die Veranstaltung zeigt, wie sakrale Feste lokale Identität stiften und ehrenamtliches Engagement sichtbar machen. Für Bürgerinnen und Bürger im Bezirk Horn bietet das Jubiläum Anknüpfungspunkte: Die Publikation ist vor Ort erhältlich, und die Auszeichnung macht deutlich, dass langjähriges Engagement in Pfarreien weiterhin einen hohen Stellenwert hat.