Starker Zulauf beim Thayarunde-Radmarathon
Beim dritten Thayarunde-Radmarathon versammelten sich am vergangenen Wochenende 530 Radfahrerinnen und Radfahrer auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände von Waidhofen an der Thaya. Das Rennen war heuer zugleich Austragungsort der Radmarathon‑Staatsmeisterschaft und zog Teilnehmer im Alter von 14 bis 81 Jahren aus 14 Nationen an. Zahlreiche Zuschauer begleiteten das Event entlang der Strecke.
Sieger und Wettbewerbe
Auf der klassischen Runde über hundert Kilometer war Anton Erlbacher der Schnellste. Das Einzelzeitfahren entschied erneut Nikolaus Szava für sich. Neben den Spitzenplätzen sorgte das vielfältige Starterfeld für internationalen Charakter und intensive Wettkämpfe über die verschiedenen Distanzen.
- Teilnehmerzahl: 530
- Nationen: 14
- Altersbereich: 14–81 Jahre
- Ort des Starts/Ziels: ehemaliges Bahnhofsgelände Waidhofen an der Thaya
Organisation, Publikum und Bedeutung für die Region
Die Veranstaltung fand bereits zum dritten Mal statt; zum zweiten Mal lag Start und Ziel beim ehemaligen Bahnhof. Das Zusammentreffen von Breitensport, Spitzenrennen und nationaler Meisterschaft erhöhte die Aufmerksamkeit für die Thayarunde als Radweg und touristische Route. Für die lokale Gastronomie und Beherbergungsbetriebe bedeuten solche Events zusätzliche Nachfrage, für Vereine und Ehrenamtliche Einsatz und Publikumskontakt.
Ein Blick auf die Zahlen
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Gesamtteilnehmer | 530 |
| Altersspanne | 14–81 Jahre |
| Teilnehmende Länder | 14 |
| 100‑km‑Sieg | Anton Erlbacher |
| Zeitfahren | Nikolaus Szava |
Was das für die Menschen im Bezirk bedeutet
Sportveranstaltungen dieser Größenordnung erhöhen die Sichtbarkeit der Region und fördern Aktivtourismus. Für Anwohnerinnen und Anwohner sind Verkehrsbeeinträchtigungen während der Rennen möglich; Veranstalter kommunizieren solche Hinweise üblicherweise vorab. Außerdem bieten lokale Feste rund um den Veranstaltungsort Gelegenheit für Begegnung und wirtschaftliche Effekte für Gastronomie und Einzelhandel.
Die Thayarunde hat sich durch die Veranstaltung weiter als Ziel für Radsportlerinnen und Radsportler etabliert. Die Verbindung von regionaler Infrastruktur, ehrenamtlichem Engagement und sportlicher Spitzenklasse zeigte am Wochenende in Waidhofen die Stärken des Standorts auf.