Schwerer Verkehrsunfall auf Gemeindestraße: Jugendlicher kommt ums Leben
Ein tödlicher Verkehrsunfall hat sich am späten Abend auf einer Gemeindestraße in Stanz ereignet. Nach Angaben der Polizei verlor ein 17-jähriger Einheimischer gegen 20.30 Uhr die Kontrolle über ein zum Verkehr nicht zugelassenes Moped, als er die sogenannte Tobelbrücke passierte. Der Jugendliche prallte gegen das Brückengeländer und wurde über dieses geschleudert.
Der Verunglückte stürzte anschließend in das Bachbett des Köterbachs und zog sich dabei derart schwere Verletzungen zu, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Zur Schilderung des Unfallhergangs führt die Polizei aus:
„In der Folge stürzte er circa dreißig Meter tief in das Bachbett des Köterbachs ab“
Anrainer, die den Aufprall gehört hatten, alarmierten die Rettungskräfte und leisteten Erste Hilfe. Trotz der umgehenden Versorgung durch die Ersthelfenden und die nachfolgend eingesetzten professionellen Kräfte konnte das Leben des 17-Jährigen nicht gerettet werden.
Im Einsatz standen neben der Polizei folgende Einsatzorganisationen:
- Notarzthubschrauber C5
- Rettung
- Feuerwehr Landeck und Feuerwehr Stanz
- Bergrettung
- Kriseninterventionsteam
Der Unfallort liegt in einem alpinen, steil eingeschnittenen Gelände, was die Bergung und die Versorgung erschwerte. Die Einsatzkräfte mussten neben der medizinischen Versorgung auch die sichere Bergung aus dem Bachbett organisieren.
| Fakt | Angabe |
|---|---|
| Unfallzeit | ca. 20.30 Uhr |
| Alter des Verunglückten | 17 Jahre |
| Fahrzeug | nicht zum Verkehr zugelassenes Moped |
| Sturzhöhe | circa 30 Meter |
Die Polizei führt Ermittlungen zum genauen Unfallhergang, darunter Fragen zur Geschwindigkeit, Fahrweise und Beschaffenheit der Fahrbahn sowie zur Zulassung des Fahrzeugs. Auch technische Begutachtungen am Moped und Zeugenaussagen der Anrainer werden Teil der Ermittlungen sein.
Für die Bevölkerung im Bezirk Landeck weist dieser Vorfall erneut auf Risiken hin, die von nicht zugelassenen Fahrzeugen, von Fahrten in unübersichtlichem Gelände und von Jugendfahrten auf Gemeindestraßen ausgehen können. Eltern und Gemeinden stehen vor der Aufgabe, präventiv aufzuklären und Maßnahmen zu forcieren, die solche Tragödien vermeiden helfen.
Weitergehende Informationen sowie mögliche Sperren oder Verkehrsumleitungen in der Umgebung des Unfallortes werden von der Landespolizeidirektion nach Abschluss der Einsatz- und Erhebungsmaßnahmen bekanntgegeben.