Früher Einsatz, tragisches Ergebnis
In den frühen Morgenstunden des Montags wurde ein Wohnhausbrand in Kalwang (Bezirk Leoben) gemeldet. Ein Passant bemerkte gegen 4.30 Uhr Rauch und Flammen im ersten Obergeschoss eines Mehrparteienhauses und verständigte die Einsatzkräfte. Beim Eintreffen drang bereits dichter Rauch aus der betroffenen Wohnung, mehrere Atemschutztrupps gingen über Stiegenhaus und Balkon zur Brandbekämpfung vor.
Rasche Brandbekämpfung, trotzdem Todesopfer
Durch das rasche Eingreifen der Einsatzkräfte konnte das Feuer schnell eingedämmt und eine Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile verhindert. Dennoch wurde in der brennenden Wohnung nach Abschluss der Löscharbeiten eine tot gebliebene Person auf einem verbrannten Sofa aufgefunden; ein Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Nach derzeitigen Erkenntnissen dürfte es sich „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ um den 54-jährigen Bewohner der Wohnung handeln, der dort allein gelebt haben soll. Die endgültige Identifizierung steht noch aus und ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
„mit hoher Wahrscheinlichkeit“
- Alarmierung: circa 4.30 Uhr durch einen Passanten
- Einsatzkräfte: rund 30 Feuerwehrleute und mehrere Polizeikräfte
- Brandort: Wohnung im ersten Obergeschoss
- Ermittlungen: Landeskriminalamt Steiermark, Obduktion von der Staatsanwaltschaft angeordnet
Ermittlungen und Spurensicherung
Die Staatsanwaltschaft Leoben ordnete eine Obduktion an; das Landeskriminalamt Steiermark hat die Ermittlungen übernommen. Tatortbeamte waren vor Ort, um Spuren zu sichern. Nach dem aktuellen Ermittlungsstand dürfte ein offenes Feuer die Ursache des Brandes sein; Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen bislang nicht vor.
Welche Einheiten im Einsatz standen
Mehrere Feuerwehren waren an der Brandbekämpfung beteiligt. In der Berichterstattung werden folgende Einheiten genannt:
| Einsatztrupp | Bemerkung |
|---|---|
| FF Kalwang | Einsatzleitung |
| FF Mautern | im Löscheinsatz |
| FF Donawitz | im Löscheinsatz |
| FF Wald am Schoberpass | genannt in Einsatzübersicht |
| BTF Vo | in der Quelle unvollständig aufgeführt |
Konsequenzen für Bewohner und Nachbarschaft
Für unmittelbare Nachbarn bedeutete der Brand vor allem die kurzzeitige Einsatzpräsenz und die Absicherung des Hauses. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehren konnte ein Übergreifen der Flammen auf andere Wohnungen verhindert werden. Für Bewohner mit Fragen zur Sicherheit in ihren Wohnungen bleibt die Erinnerung: Rauchmelder, Vorsicht im Umgang mit offenem Feuer und regelmäßige Kontrolle von Heiz- und Elektrogeräten sind zentrale Vorsorgemaßnahmen.
Die Bevölkerung wird gebeten, Hinweise, die für die Ermittlungen relevant sein könnten, an die Polizei weiterzugeben. Weitere Informationen zur Identität der verstorbenen Person und zu Ursache und Ablauf des Brandes werden nach Abschluss der Spurensicherung und der Obduktion bekanntgegeben.