Auszeichnungen für lokale Rotkreuz-Arbeit
Bei der 79. Ordentlichen Hauptversammlung des Österreichischen Roten Kreuzes in Wien wurden Preise aus der DDr.-Hans-Lauda-Stiftung vergeben. Zu den ausgezeichneten gehörten die Jugendgruppe Krenglbach und der Welser Felix Gößl. Die Ehrungen würdigen außergewöhnliche Leistungen innerhalb der Rotkreuz-Arbeit und setzen ein sichtbares Zeichen für das Engagement im Bezirk Wels.
Hintergrund der Stiftung und Auszeichnungsformen
Die DDr.-Hans-Lauda-Stiftung wurde laut den Angaben 1961 anlässlich des 65. Geburtstags des damaligen Präsidenten ins Leben gerufen. Aus Mitteln dieser Stiftung werden alljährlich Ehrenpreise an Personen, Jugendgruppen oder Dienststellen vergeben, die sich durch besondere Leistungen im Roten Kreuz hervorheben. Neben klassischen Ehrenpreisen existiert mit den Red Cross Changemakers eine Kategorie für junge Menschen bis 30 Jahre, die für außergewöhnliches humanitäres Engagement ausgezeichnet werden. Die Auswahl erfolgt dabei laut Erklärung durch österreichweite Jugendvertreter nach Kriterien, die Wirkung, Strategie und die Ziele der SDGs berücksichtigen.
Preisträger aus dem Bezirk Wels
Aus dem Bezirk Wels kamen in diesem Jahr zwei prägnante Auszeichnungen:
- Jugendgruppe Krenglbach – erhielt einen der Preise in der Kategorie Gruppe und damit Anerkennung für jahrelange, herausragende Jugendarbeit sowie zahlreiche Erfolge bei Erste-Hilfe-Bewerben (auf Landes- und Bundesebene).
- Felix Gößl (Wels) – wurde in der Kategorie Einzelperson ausgezeichnet; sein Beitrag wird mit einem Gespür für junge Menschen sowie mit Wissen und Motivation verbunden, die das Jugendrotkreuz in Wels wachsen ließen.
| Preiskategorie | Preisträger (Bezirk Wels) |
|---|---|
| Gruppe | Jugendgruppe Krenglbach |
| Einzelperson | Felix Gößl (Wels) |
Bedeutung für die lokale Gemeinschaft
Die Auszeichnungen verdeutlichen die Rolle ehrenamtlicher Strukturen im Bezirk: Anerkennung durch eine bundesweit vergebene Stiftung erhöht die Sichtbarkeit der lokalen Arbeit und kann Motivation und Rekrutierung von Freiwilligen stärken. Besonders die Würdigung einer Jugendgruppe weist darauf hin, dass in Krenglbach systematisch in Nachwuchsarbeit investiert wird – sichtbar etwa an Erfolgen bei Erste-Hilfe-Bewerben auf Landes- und Bundesebene. Für Wels signalisiert die Auszeichnung von Felix Gößl die Bedeutung einzelner Persönlichkeiten, die durch Engagement und Kompetenz das Jugendrotkreuz vor Ort mitprägen.
Was das konkret bedeutet
Für Bürgerinnen und Bürger im Bezirk heißt das: Die Strukturen zur Ersten Hilfe und zur Jugendbildung sind aktiv und werden gewürdigt. Solche Preise sind kein Selbstzweck, sondern unterstreichen die Qualität der Ausbildung und des Freiwilligenwesens, wovon präventive Hilfeleistungen und die Betreuung junger Menschen unmittelbar profitieren. Interessierte Jugendliche und mögliche Unterstützer finden so außerdem konkret benannte Ansprechpartner und funktionierende Gruppen vor.
Die Verleihung der DDr.-Hans-Lauda-Preise bleibt eine bundesweite Bestätigung für lokale Leistung – und eine Aufforderung, das Engagement vor Ort weiter zu fördern.