Umfangreiche Arbeiten am Pavillon im Volksgarten starten im August
Im Volksgarten von Wels beginnt am 10. August die umfassende Sanierung des Austria Tabak-Pavillons, teilte die Stadt mit. Das kleine Veranstaltungsgebäude südlich der Stadthalle, das lange Zeit durch eine überdimensionale Zigaretten-Attraktion auffiel, wird in wesentlichen Bauteilen erneuert und für die Landesgartenschau „Stadt der Gärten“ 2027 vorbereitet.
Was saniert wird und wie das Gebäude künftig genutzt wird
Die Arbeiten betreffen mehrere Bauteile: Dach, Lichtband, die gesamte Holzkonstruktion, das Eingangsportal und den Bodenbelag werden ersetzt bzw. erneuert. Zusätzlich werden eine neue Elektroanlage sowie die Wasserversorgung installiert. Die Stadt gibt die Gesamtinvestition mit rund 200.000 Euro brutto an; die Fertigstellung ist für Ende des Jahres geplant.
- Dach und Lichtband: ersatz bzw. Instandsetzung
- Holzkonstruktion: umfassende Sanierung
- Eingangsportal und Boden: Erneuerung
- Elektro- und Wasserversorgung: Neuanlage
- Nutzung während LGS 2027: „Villa Botanika“ als Organisations- und Arbeitsstandort
„Der Tabakpavillon ist ein liebgewordenes Relikt aus vergangenen Zeiten. Mit der Sanierung wird für die Zukunft ein Raum für kulturelle Festivitäten geschaffen.“ — Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ)
Folgen für Nutzer und Besucher in Wels
Für die kommenden Monate bedeutet das: Der Pavillon steht nicht als gewohnter Veranstaltungsort zur Verfügung. Zugleich bereitet die Stadt das Gebäude auf einen neuen Zweck vor: Während der Landesgartenschau 2027 wird es als zentrale Arbeits- und Organisationsbasis für das Veranstaltungsteam dienen. Für die Besucherinnen und Besucher der LGS dürfte das Gebäude damit eine veränderte Funktion haben — die früher auffällige Zigarette wird laut Stadt nach der Sanierung nicht mehr als solche erkennbar sein.
Finanzierung, Zeitplan und Ausblick
Die Sanierungskosten werden mit rund 200.000 Euro brutto angegeben. Beginn ist der 10. August, die Fertigstellung soll bis Ende des Jahres erfolgen. Damit stehen die baulichen Voraussetzungen für die Nutzung als "Villa Botanika" vor der Landesgartenschau 2027, die Wels als Gastgeberin in den Fokus der Region rückt.
| Position | Angabe |
|---|---|
| Baubeginn | 10. August |
| Geschätzte Kosten | ~200.000 Euro brutto |
| Fertigstellung | Ende des Jahres |
| Nutzung 2027 | „Villa Botanika“, Organisationsstandort |
Die Sanierung zeigt, dass die Stadt in die Aufwertung bestehender Kulturflächen investiert und gleichzeitig Räume an die Anforderungen künftiger Veranstaltungen anpasst. Für Veranstalter, Kulturakteure und Besucher in Wels bringt das einerseits temporäre Einschränkungen, andererseits eine modernisierte Infrastruktur für die Landesgartenschau und darüber hinaus.