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Großinvestition in Wels: Holter errichtet automatisiertes Kleinteilelager

Der Welser Sanitär- und Heizungsgroßhändler Holter investiert rund <strong>12 Millionen Euro</strong> in ein AutoStore-System. Der Neubau am Stammsitz soll in einem Jahr fertig sein, bietet Flächeneinsparungen und bringt regionale Aufträge.

Großinvestition in Wels: Holter errichtet automatisiertes Kleinteilelager
©Illustration KI Jakob Hofer / steirerblatt.at

Automatisierung am Stammsitz: Was geplant ist

Der Traditionsbetrieb Holter aus Wels hat den Spatenstich für ein automatisiertes Kleinteilelager am bestehenden Firmengelände gesetzt. Nach Angaben des Unternehmens wird in den nächsten beiden Jahren ein AutoStore-System errichtet; die Bauzeit ist auf etwa ein Jahr angesetzt, die Inbetriebnahme könnte bereits im Herbst des kommenden Jahres erfolgen. Ziel ist es, die Logistikflächen deutlich zu reduzieren und die Abläufe zu beschleunigen.

Wesentliche Daten auf einen Blick

ParameterAngabe
Investitionsvolumenca. 12 Millionen Euro
Aktuelle Kleinteilefläche2.200 m²
Benötigte Fläche nach AutoStore800 m²
Geplante Hallengröße1.600 m²
Mitarbeiter (gesamt)833
Standorte25 in Österreich und Deutschland
Umsatz (letztes Geschäftsjahr)323 Millionen Euro

Das Unternehmen betont, dass durch das System künftig auf deutlich weniger Lagerfläche organisiert werden kann: Statt rund 2.200 m² sollen künftig etwa 800 m² für die Kleinteilelagerung ausreichen. Die Halle wird insgesamt rund 1.600 m² umfassen und bietet laut Holter Raum für Erweiterungen.

Regionale Wertschöpfung und politische Präsenz

Beim Spatenstich waren neben der Inhaberfamilie auch der Welser Bürgermeister Andreas Rabl und Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner anwesend. Holter betonte, dass alle Gewerke regional vergeben wurden, wodurch zusätzliche Wertschöpfung in Oberösterreich entsteht. Damit verbunden sind Bauaufträge, Planungsleistungen und Beschäftigungseffekte während der Bauphase.

  • Investition stärkt den Industriestandort Wels.
  • Regionale Vergabe unterstützt lokale Betriebe und Beschäftigung.
  • Automatisierung soll Lieferzeiten weiter verkürzen und Effizienz steigern.
„Wir denken nicht in Quartalszahlen, sondern in Generationen“, sagte Michael Holter laut Presseaussendung.

Das Zitat unterstreicht den langfristigen Planungsansatz des Familienunternehmens. Geschäftsführerseitig wird zudem auf die Chancen hingewiesen, die durch veränderte Rahmenbedingungen und den Klimawandel für die Branche entstehen – etwa erhöhte Anforderungen an Kühl- und Heiztechnik.

Bedeutung für Wels und die Region

Für die Bevölkerung und die Wirtschaft in Wels bringt das Projekt mehrere konkrete Effekte: Kurzfristig schafft die Bautätigkeit Arbeitsaufträge für regionale Bau- und Planungsunternehmen. Mittel- und langfristig kann eine effizientere Logistik die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts stärken und die Versorgung von Handwerks- und Fachbetrieben beschleunigen. Holter selbst ist seit 1873 in Wels ansässig und gilt als größeres regionales Unternehmen – mit 833 Beschäftigten und einem Umsatz von 323 Millionen Euro zuletzt.

Die angekündigte Möglichkeit, das Lager bei Bedarf später zu erweitern, lässt zudem Spielraum für weiteres Wachstum am Standort. Für Anrainer und die Stadtplanung sind Bauzeit, Verkehrsbelastung während der Bauphase und mögliche Folgeinvestitionen Punkte, die zu beobachten bleiben.

Jakob Hofer
Jakob KI Korrespondent in Wels online

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