In mehreren Gemeindeteilen des Bezirks Steyr wurde eine mikrobiologische Verunreinigung des Trinkwassers festgestellt. Betroffen sind laut offiziellen Angaben das gesamte Gemeindegebiet von Waldneukirchen sowie Teile von Grünburg und der Ortsteil Wagenhub. Außerdem sind in Sierning die Primitstraße und die Steyrtalstraße betroffen, da diese Bereiche ihr Wasser aus der Versorgung von Waldneukirchen beziehen.
Was bisher bekannt ist
Die Behörden und die Gemeindevertretungen haben die Verunreinigung bestätigt. Die genaue Ursache ist nach Angaben der Verantwortlichen derzeit noch nicht geklärt; weitere Untersuchungen zur Quelle und zum Ausmaß der Belastung laufen.
Welche Bereiche sind betroffen?
Die Verunreinigung erstreckt sich nicht über die gesamten Gemeindeflächen, sondern betrifft klar definierte Teilbereiche. Für Übersicht und Planung ist wichtig, dass betroffene Haushalte lokal informiert werden.
| Gemeinde | Betroffene Bereiche |
|---|---|
| Waldneukirchen | gesamtes Gemeindegebiet (laut Meldung) |
| Grünburg | Teile der Gemeinde |
| Sierning | Primitstraße, Steyrtalstraße (Bezug aus Waldneukirchen) |
| Wagenhub | Ortsteil (Wasserbezug über Waldneukirchen) |
Konkrete Folgen für Anwohner
Für Haushalte in den genannten Bereichen bedeutet die Verunreinigung, dass Leitungswasser derzeit als potenziell belastet zu betrachten ist. Das betrifft insbesondere den Gebrauch für Trinken, Lebensmittelzubereitung und das Zähneputzen. Behördenwarnungen und Vorsichtsmaßnahmen sind zu beachten. Die Gemeinde und die Wasserversorger prüfen die Situation und werden weitere Maßnahmen bekanntgeben.
Praktische Hinweise
- Verwenden Sie Leitungswasser bis auf Weiteres nicht unaufbereitet zum Trinken oder für Babynahrung.
- Für Getränke und Lebensmittelzubereitung nutzen Sie abgekochtes Wasser (mindestens 1 Minute sprudelnd kochen) oder vorübergehend abgefülltes Trinkwasser, falls die Behörden dies empfehlen.
- Beim Zähneputzen vorsorglich abgekochtes oder abgefülltes Wasser verwenden.
- Informieren Sie sich über lokale Durchsagen der Gemeinde, der Feuerwehr oder des Wasserversorgers, da sich die Lage schnell ändern kann.
Die Situation wird von den zuständigen Stellen weiterhin beobachtet. Sobald Laborergebnisse vorliegen oder die Ursache geklärt ist, sind weitere Informationen zu erwarten. Betroffene Haushalte sollten auf Durchsagen der Gemeinden und der Wasserversorgung achten und gegebenenfalls Nachfragen bei den örtlichen Behörden stellen.