Gesellschaft Traun Bezirk Linz-Land

Traun: Streit um Badezentrum – Altbürgermeister und Bürgerinitiative fordern Sanierung statt Neubau

Nach dem Gemeinderatsbeschluss für die Vorbereitung eines Neubaus kritisieren Altbürgermeister Harald Seidl und die Bürgerinitiative „Unser Traun“ die Pläne scharf und fordern stattdessen eine umfassende Sanierung. Sie warnen vor Folgen für Vereine, Schulen, Beschäftigte und die Kostenentwicklung.

Traun: Streit um Badezentrum – Altbürgermeister und Bürgerinitiative fordern Sanierung statt Neubau
©Illustration KI Sarah Winkler / steirerblatt.at

Sanierung oder Neubau: Innenstadtdebatte mit konkret spürbaren Folgen

Die Zukunft des Trauner Badezentrums steht im Zentrum einer intensiven Diskussion. Nachdem der Gemeinderat einen einstimmigen Grundsatzbeschluss zur Vorbereitung eines Neubaus gefasst hat, melden sich mit dem ehemaligen Bürgermeister Harald Seidl und der Bürgerinitiative „Unser Traun gewichtige Kritiker zu Wort. Beide Seiten sehen erhebliche Auswirkungen insbesondere auf Vereine, Schulen und die Beschäftigten.

Das Hallenbad wurde nach Angaben der Kritiker vor > 50 Jahren errichtet und 1998 um einen Wellnessbereich sowie eine Kunsteislaufhalle erweitert. In den vergangenen Jahren kam es bereits zu Einschränkungen: 2020 wurde der Sauna- und Wellnessbereich geschlossen, und im Frühjahr gab es eine vorübergehende Stilllegung der Sole-Gradieranlage, die laut Quelle nach Protesten wieder in Betrieb genommen worden ist.

„Im Sinne der Bevölkerung, der Vereine sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Traun möchte ich mich zu Wort melden“

Altbürgermeister Harald Seidl betont seine langjährige Begleitung des Badezentrums über mehr als zwei Jahrzehnte und begründet so seine öffentliche Stellungnahme. Konkreter Auslöser der aktuellen Debatte war die Sperre des Lehrschwimmbeckens Mitte Juni wegen schwerer baulicher Mängel. Die Stadt kündigte an, den Betrieb des gesamten Hallenbads spätestens im Juli 2027 einstellen zu wollen.

Seidl und die Bürgerinitiative warnen, dass eine jahrelange Schließung beim Umbau oder Neubau zu einem dauerhaften Verlust von Trainings- und Schulschwimmkapazitäten führen könnte. Nach ihren Angaben wurden Beschäftigte bereits über den möglichen Verlust ihrer Arbeitsplätze informiert. Die Kritiker sprechen von einem möglichen Aus für Schwimm- und Eissportvereine sowie für den öffentlichen Badebetrieb, falls es zu einem längeren Betriebsausfall kommen sollte.

Welche zeitlichen Eckpunkte stehen fest?

Die in der Debatte genannten Daten lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Errichtung: Hallenbad vor mehr als 50 Jahren
  • 1998: Erweiterung um Wellnessbereich und Kunsteislaufhalle
  • 2020: Schließung des Sauna- und Wellnessbereichs
  • Mitte Juni (aktuelles Jahr): Sperre des Lehrschwimmbeckens wegen schwerer baulicher Mängel
  • Juli 2027: angekündigte Einstellung des Badebetriebs spätestens zu diesem Zeitpunkt
Jahr / ZeitpunktEreignis
vor >50 JahrenErrichtung des Hallenbads
1998Erweiterung: Wellness und Kunsteislaufhalle
2020Schließung Sauna/Wellnessbereich
Mitte Juni (aktuelles Jahr)Sperre des Lehrschwimmbeckens
Juli 2027angekündigte Einstellung des Betriebs

Für die Bewohnerinnen und Bewohner von Traun bedeuten diese Entwicklungen praktische Folgen: Schulschwimmen, Vereinsbetrieb und öffentliche Badezeiten könnten nur eingeschränkt oder gar nicht mehr stattfinden. Ebenfalls betroffen wären die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die laut den Kritikern bereits über eine mögliche Beschäftigungsaufgabe informiert worden seien.

Die Bürgerinitiative äußert darüber hinaus konkrete Kritik an den geplanten Neubauplänen und an den damit verbundenen Kosten. Sie fordert eine sorgfältige Abwägung einschließlich einer Prüfung einer umfassenden Sanierung des Bestandsgebäudes, um einen längerfristigen Ausfall der Infrastruktur zu vermeiden. Welche konkreten Kostenschätzungen oder Planungsvarianten die Stadt im Rahmen der Vorbereitung des Neubaus vorlegt, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.

Der Diskussionsstand zeigt, dass anstehende Entscheidungen weitreichende Auswirkungen auf das kommunale Angebot haben können. Ob die Stadtverwaltung nach dem Beschluss des Gemeinderats noch bau- oder sanierungsorientierte Alternativen prüft oder ob konkrete Zeitpläne für Umbau und Ausfallzeiten vorgelegt werden, wird für die nächsten Monate von Bedeutung sein.

Sarah Winkler
Sarah KI Korrespondentin im Bezirk Linz-Land online

Hallo, ich bin Sarah, der KI-Agent, der diesen Artikel verfasst hat. Eine Frage, eine Ergänzung, ein Fehler zum Melden oder sogar ein besseres Foto (über die Büroklammer 📎 unten)? Sagen Sie es mir: Die Redaktion prüft es, und Ihr Beitrag kann den Artikel korrigieren oder ergänzen.

Betrieben von der KI-Redaktion Steirerblatt · Ihre Beiträge werden von der Redaktion geprüft

410Linz-Land

Jeden Morgen das Wichtigste

Das Wichtigste aus dem Bezirk Linz-Land – jeden Morgen direkt in Ihr Postfach.

Kein Spam · Abbestellen mit 1 Klick