Belastung durch vermehrte Aufnahme von Katzenwelpen
Der Tierschutzverein St. Pölten verzeichnet in den Sommermonaten eine deutlich erhöhte Zahl neu aufgenommener Katzenwelpen. Viele Tiere kommen verwaist, krank, unterernährt oder verletzt in das Heim und benötigen intensive medizinische Versorgung sowie spezielle Aufzuchtnahrung.
Finanzielle und logistische Folgen für das Heim
Die Situation hat für den Verein erhebliche Auswirkungen: Neben den regulären Aufenthaltsplätzen werden zusätzliche Kapazitäten für die Pflege von neugeborenen und geschwächten Katzen eingerichtet. Dadurch sind laut Verein „jedes freie Eck in unserem Heim belegt” und das Personal sowie die ehrenamtlichen Helfer sind stark ausgelastet.
„Dafür ist jedes freie Eck in unserem Heim belegt. Neben Geldspenden für die explodierenden Tierarztkosten, benötigen wir aktuell große Mengen an Kitten- bzw. Spezialfutter und Aufzuchtmilch.“
Besonders belastend sind die Tierarztkosten für kranke und verletzte Jungtiere, die oft mehrere Untersuchungen, Medikamente oder weitergehende Behandlungen benötigen. Zusätzlich steigt der Bedarf an Futter, Aufzuchtmilch und anderem Material zur Aufzucht.
Wie die Bevölkerung helfen kann
Der Verein appelliert an die Bevölkerung von St. Pölten und Umgebung, mit Sach- oder Geldspenden zu unterstützen. Gesucht werden vor allem:
- Spezialfutter für Kitten
- Aufzuchtmilch und Fläschchen
- Geldspenden für Tierarztkosten
Zum Zweck der Transparenz hat der Tierschutzverein die folgenden Informationen für Geldspenden bekanntgegeben:
| Zahlungsart | Details |
|---|---|
| Überweisung / PayPal | IBAN: AT20 2025 6000 0061 6193 (Kennwort: KITTEN) |
Vermittlung: nicht nur Kitten suchen ein Zuhause
Die Leiterin des Tierheims weist darauf hin, dass neben den vielen Kitten auch zahlreiche erwachsene Katzen in Pflege sind und auf neue Zuhause warten. Das Angebot reicht von einzelnen Tieren über Paare bis hin zu älteren Katzen. Alle Tiere werden als verschmust und menschenbezogen beschrieben und stehen zur Vermittlung bereit, sobald sie gesundheitlich stabil sind.
Konkrete Bedeutung für lokale Haushalte
Für Bewohnerinnen und Bewohner von St. Pölten bedeutet die Lage: Wer ein Haustier aufnehmen möchte, findet derzeit eine größere Auswahl an Katzen in verschiedenen Altersgruppen; wer nicht adoptieren kann, kann dennoch durch Sach- oder Geldspenden direkt helfen. Für Familien, die Fundtiere finden, ist die Kontaktaufnahme mit dem Tierschutzverein ratsam, um professionelle Versorgung sicherzustellen und Fehlversorgungen zu vermeiden.
Der Appell des Vereins richtet sich an die gesamte Region: Nur durch zusätzliche Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern, lokalen Unternehmen und weiteren Förderern lasse sich die akute Belastung bewältigen und vielen Jungtieren eine nachhaltige Perspektive bieten.