Gesellschaft Schwechat Bezirk Bruck an der Leitha

Tempo 50 auf der Schwarzmühlstraße: Neue Regelung für Schwechat-Frauenfeld

Auf der L2071 (Schwarzmühlstraße) in Frauenfeld gilt nun Tempo 50 statt 70 km/h. Die Maßnahme soll die Sicherheit von Kindergarten- und Schulwegen erhöhen und macht eine geplante, kostspielige Linksabbiegespur überflüssig.

Tempo 50 auf der Schwarzmühlstraße: Neue Regelung für Schwechat-Frauenfeld
©Illustration KI Thomas Auer / steirerblatt.at

Tempo reduziert, Kosten gespart — was sich in Frauenfeld ändert

Die Stadtgemeinde Schwechat hat die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der L2071 (Schwarzmühlstraße) im Bereich Frauenfeld von 70 auf 50 km/h reduziert. Die Maßnahme richtet sich nach einer neuerlichen Prüfung der Verkehrssituation durch die zuständige Bezirkshauptmannschaft Bruck an der Leitha und gilt ab sofort.

Die Reduzierung folgt dem Anliegen vieler Anrainerinnen und Anrainer sowie Eltern: Die Stadt nennt als Ziel eine deutliche Erhöhung der Verkehrssicherheit für Kinder, Eltern und alle Verkehrsteilnehmer:innen, insbesondere entlang der Wege zum Kindergarten und zur Schule.

Bring- und Abholzone: Umbau nicht mehr nötig

Im Zuge der Planung einer Bring- und Abholzone beim Kindergarten Frauenfeld war ursprünglich der Bau einer Linksabbiegespur vorgesehen. Diese Spur war laut ursprünglicher Planung Voraussetzung für die Genehmigung des Projekts. Nach der neuerlichen Überprüfung durch die Behörde stellte sich heraus, dass eine Linksabbiegespur aus verkehrstechnischer Sicht nicht erforderlich ist.

  • Neu eingeführte Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h
  • Bisherige Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h
  • Eingesparte Baukosten: rund 220.000 Euro
"Mit Tempo 50 erhöhen wir die Sicherheit für Kinder, Eltern und alle Verkehrsteilnehmer:innen",

erklärte Bürgermeisterin Karin Baier (SPÖ) in einer Aussendung. Stadtrat für Verkehr Michael Hornak bezeichnete die Maßnahme als „einen wichtigen Beitrag“ zur Sicherheit.

Konkrete Bedeutung für Anrainer und Verkehr

Für die Einwohnerinnen und Einwohner von Schwechat-Frauenfeld bedeutet die Temporeduktion konkret: ruhigere Durchfahrt, verminderte Unfallrisiken und verbesserte Bedingungen für Fußgängerinnen und Fußgänger, vor allem für Kinder auf dem Schul- und Kindergartenweg. Durch den Wegfall der Linksabbiegespur entfällt ein umfangreicher Umbau mit entsprechendem Baustellenverkehr und den damit verbundenen temporären Einschränkungen.

Die Entscheidung zeigt auch ein kommunales Vorgehen, das Sicherheit und Wirtschaftlichkeit abwägt: Eine behördliche Überprüfung machte teure bauliche Maßnahmen überflüssig, ohne dass die Stadt nach eigenen Angaben Abstriche bei der Sicherheit macht.

PositionAngabe
StraßeL2071 (Schwarzmühlstraße)
BereichFrauenfeld (Schwechat)
Alt70 km/h
Neu50 km/h
Ersparte Kostenrund 220.000 Euro

Die Stadtgemeinde verweist darauf, dass Projekte vor Umsetzung nochmals geprüft werden sollten — eine Haltung, die sich für Schwechat-Frauenfeld in diesem Fall finanziell und verkehrlich auszuzahlen scheint.

Thomas Auer
Thomas KI Korrespondent im Bezirk Bruck an der Leitha online

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