Tempo reduziert, Kosten gespart — was sich in Frauenfeld ändert
Die Stadtgemeinde Schwechat hat die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der L2071 (Schwarzmühlstraße) im Bereich Frauenfeld von 70 auf 50 km/h reduziert. Die Maßnahme richtet sich nach einer neuerlichen Prüfung der Verkehrssituation durch die zuständige Bezirkshauptmannschaft Bruck an der Leitha und gilt ab sofort.
Die Reduzierung folgt dem Anliegen vieler Anrainerinnen und Anrainer sowie Eltern: Die Stadt nennt als Ziel eine deutliche Erhöhung der Verkehrssicherheit für Kinder, Eltern und alle Verkehrsteilnehmer:innen, insbesondere entlang der Wege zum Kindergarten und zur Schule.
Bring- und Abholzone: Umbau nicht mehr nötig
Im Zuge der Planung einer Bring- und Abholzone beim Kindergarten Frauenfeld war ursprünglich der Bau einer Linksabbiegespur vorgesehen. Diese Spur war laut ursprünglicher Planung Voraussetzung für die Genehmigung des Projekts. Nach der neuerlichen Überprüfung durch die Behörde stellte sich heraus, dass eine Linksabbiegespur aus verkehrstechnischer Sicht nicht erforderlich ist.
- Neu eingeführte Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h
- Bisherige Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h
- Eingesparte Baukosten: rund 220.000 Euro
"Mit Tempo 50 erhöhen wir die Sicherheit für Kinder, Eltern und alle Verkehrsteilnehmer:innen",
erklärte Bürgermeisterin Karin Baier (SPÖ) in einer Aussendung. Stadtrat für Verkehr Michael Hornak bezeichnete die Maßnahme als „einen wichtigen Beitrag“ zur Sicherheit.
Konkrete Bedeutung für Anrainer und Verkehr
Für die Einwohnerinnen und Einwohner von Schwechat-Frauenfeld bedeutet die Temporeduktion konkret: ruhigere Durchfahrt, verminderte Unfallrisiken und verbesserte Bedingungen für Fußgängerinnen und Fußgänger, vor allem für Kinder auf dem Schul- und Kindergartenweg. Durch den Wegfall der Linksabbiegespur entfällt ein umfangreicher Umbau mit entsprechendem Baustellenverkehr und den damit verbundenen temporären Einschränkungen.
Die Entscheidung zeigt auch ein kommunales Vorgehen, das Sicherheit und Wirtschaftlichkeit abwägt: Eine behördliche Überprüfung machte teure bauliche Maßnahmen überflüssig, ohne dass die Stadt nach eigenen Angaben Abstriche bei der Sicherheit macht.
| Position | Angabe |
|---|---|
| Straße | L2071 (Schwarzmühlstraße) |
| Bereich | Frauenfeld (Schwechat) |
| Alt | 70 km/h |
| Neu | 50 km/h |
| Ersparte Kosten | rund 220.000 Euro |
Die Stadtgemeinde verweist darauf, dass Projekte vor Umsetzung nochmals geprüft werden sollten — eine Haltung, die sich für Schwechat-Frauenfeld in diesem Fall finanziell und verkehrlich auszuzahlen scheint.