Ab dem 30. Juli 2026 wird der Verkehr der B130 (Nibelungenstraße) und der B131 (Aschacher Straße) auf Teilen der neu gebauten Umfahrung Pupping-Karling provisorisch geführt. Damit beginnt eine neue Bauphase, in der die Anbindungen an das bestehende Straßennetz hergestellt werden. Die Bauarbeiten liegen demnach im vorgegebenen Zeitplan; die endgültige Verkehrsfreigabe ist für Oktober 2026 vorgesehen.
Was ändert sich für Verkehrsteilnehmer und Anrainer
Mit der Umlegung auf die neue Trasse wird der Durchgangsverkehr aus den Ortszentren von Pupping und Karling verlagert. Während der verbleibenden Bauarbeiten gelten auf der Umfahrung abschnittsweise 30 km/h und 50 km/h sowie temporäre Sperren — etwa bleibt der Kreisverkehrsarm der B130 in Richtung Passau bis zur endgültigen Freigabe gesperrt. Diese Maßnahmen dienen sowohl der Sicherheit der Baustelle als auch der Verkehrskontinuität während der Anschlussarbeiten.
Projektumfang und Bedeutung
Die Umfahrung zählt zu den größten Straßenbauprojekten in der Region. Der Ausbau umfasst eine Haupttrasse von insgesamt 4,6 Kilometern, zusätzlich rund 2 Kilometer Nebenwege sowie sieben Brücken- und Unterführungsbauwerke. Die Investitionssumme liegt bei rund 48 Millionen Euro. Baubeginn war im November 2024.
- Provisorische Verkehrsführung ab 30. Juli 2026
- Endgültige Verkehrsfreigabe geplant für Oktober 2026
- Projektdaten: 4,6 km Haupttrasse, ~2 km Nebenwege, 7 Brücken/Unterführungen
- Investitionsvolumen: rund 48 Millionen Euro
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Haupttrasse | 4,6 km |
| Nebenwege | ca. 2 km |
| Brücken / Unterführungen | 7 |
| Investitionssumme | ~48 Mio. Euro |
| Baubeginn | November 2024 |
| Teilfreigabe | 30. Juli 2026 |
| Geplante Endfreigabe | Oktober 2026 |
"Mit der teilweisen Verkehrsfreigabe wird ein weiterer bedeutender Meilenstein erreicht. Die Verlegung des Verkehrs auf die neue Trasse ermöglicht es, die verbleibenden Bauarbeiten effizient abzuschließen und das Projekt planmäßig fertigzustellen."
Landesrat Günther Steinkellner hebt hervor, dass die Verlagerung des Durchzugsverkehrs die Ortsgebiete entlasten und die Verkehrssicherheit verbessern soll. Für Bewohnerinnen und Bewohner der betroffenen Gemeinden bedeutet das weniger Lärm und weniger Schwerverkehr im Ortszentrum, gleichzeitig ist aber mit temporären Umleitungen und veränderten Verkehrsflüssen zu rechnen.
Praktische Hinweise
Für Pendlerinnen und Pendler sowie Lieferverkehr ist die provisorische Führung der B130 und B131 ab 30. Juli zu beachten. Die Sperrung einzelner Kreisverkehre bzw. Fahrtrichtungen kann zu veränderten Routen führen; die ausgeschilderten Umleitungen sind zu beachten. Autofahrerinnen und Autofahrer sollten besonders im Bereich der Anschlüsse auf geänderte Geschwindigkeitslimits und Baustellenverkehr vorbereitet sein.
Die Fertigstellung der gesamten Umfahrung wird auch für die regionale Verkehrsinfrastruktur signalhaft sein: Sie soll die Verkehrssituation in Pupping, Karling und im Bezirk Eferding langfristig entspannen. Gleichzeitig bleibt die verbleibende Bauphase bis zur endgültigen Freigabe ein Zeitraum mit Einschränkungen, der Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme im Straßenverkehr erfordert.