Großinvestition eines Stockerauer Familienbetriebs stärkt regionale Holzbranche
Der Stockerauer Familienbetrieb J. u. A. Frischeis (JAF) hat im Sommer 2026 sein neues Holzkompetenzzentrum in St. Florian (Oberösterreich) offiziell eröffnet. Das Unternehmen, das 1948 von Josef und Antonia Frischeis in Stockerau gegründet wurde, bündelt am neuen Standort Lager, Logistik, Bearbeitung, Schauraum und moderne Arbeitswelten auf insgesamt etwa 48.000 Quadratmetern.
Die Eröffnung erfolgte im Rahmen eines Festakts, zu dem nach Angaben des Unternehmens rund 1.000 geladene Gäste gekommen waren. Mit der Verlagerung werden die bisherigen Niederlassungen in Wels und Linz ersetzt. Für das Projekt hat JAF nach den vorliegenden Angaben rund 32 Millionen Euro investiert.
Was die Bündelung für die Region bedeutet
Die Konzentration von mehreren Funktionen an einem größeren, modernen Standort kann mehrere lokale Effekte haben: Effizientere Logistikprozesse, größere Lagerkapazitäten und zentralisierte Bearbeitungs- und Serviceangebote. Das kommt nicht nur Großkunden, sondern auch regionalen Handwerksbetrieben zugute, die Material und Beratung benötigen. Gleichzeitig bedeutet die Schließung von Filialen in Wels und Linz eine räumliche Verlagerung von Arbeitsplätzen und Kundenkontaktpunkten.
- Unternehmensgeschichte: Gründung 1948 in Stockerau durch Josef und Antonia Frischeis.
- Investitionsvolumen: 32 Millionen Euro für das neue Kompetenzzentrum.
- Flächenausmaß: rund 48.000 m² für Lager, Logistik, Bearbeitung und Schauraum.
- Standortentwicklung: Ersatz der bisherigen Niederlassungen in Wels und Linz.
Für Kundinnen und Kunden im Bezirk Korneuburg bedeutet die Entwicklung: Die Zentrale des Unternehmens bleibt im Besitz eines Stockerauer Familienunternehmens, doch Lieferungen und spezielle Serviceleistungen können künftig über St. Florian abgewickelt werden. Für Handwerksbetriebe ist es wichtig, sich über etwaige Änderungen bei Lieferzeiten, Abholmöglichkeiten und Produktsortimenten zu informieren.
| Fakt | Angabe |
|---|---|
| Gründungsjahr | 1948 |
| Investition | 32 Millionen Euro |
| Fläche | ca. 48.000 m² |
| Eröffnungsfeier | rund 1.000 geladene Gäste |
| Ersetzte Standorte | Wels, Linz |
Die Entscheidung, zentrale Kapazitäten zusammenzuführen, ist Teil eines langfristigen Investitionsplans, der nach außen eine starke Marktposition und intern optimierte Abläufe anstrebt. Für Beschäftigte in den betroffenen Filialen sind Verlagerungen möglich; über konkrete Personalentscheidungen lagen zum Zeitpunkt der Meldung keine detaillierten Informationen vor. Betroffene Kundinnen und Geschäftspartnerinnen sollten direkte Auskünfte vom Unternehmen einholen, etwa zu Abholmodalitäten oder zu regionalen Servicepunkten.
Für den Bezirk Korneuburg bleibt festzuhalten: Ein traditionsreiches Stockerauer Unternehmen setzt mit einer Großinvestition ein deutliches Signal in der österreichischen Holzbranche. Die Verlagerung von Funktionen an einen zentralen, modernen Standort in Oberösterreich wird die Struktur der regionalen Versorgungsketten verändern — in welche Richtung genau, hängt von den weiteren betrieblichen Entscheidungen und den Reaktionen der Kundschaft ab.