Ein plötzliches Unwetter am Abend des 6. August führte in Teilen von Kitzbühel zu Überflutungen und mehreren Einsätzen von Feuerwehr und technischen Diensten. Besonders stark betroffen war der Bereich Gundhabing, wo ein Bach über die Ufer trat und Wasser in Wohn- sowie Gewerbegebiete drückte.
Einsätze und betroffene Bereiche
Die Fluten setzten unter anderem die Bundesstraße zwischen Gundhabing und dem Lagerhaus unter Wasser; außerdem musste eine Unterführung von der Wassermenge befreit werden. Mehrere Keller liefen voll, so dass die Feuerwehr zu Auspumparbeiten ausrückte.
- Schwerpunkt: Gundhabing (Bach trat über die Ufer)
- Betroffene Infrastruktur: Bundesstraße (Gundhabing–Lagerhaus), Radwege Richtung Reith und Aurach
- Art der Schäden: überflutete Straßen, vollgelaufene Keller, beeinträchtigte Gewerbe- und Industriebetriebe
Koordination der Einsatzkräfte
Die Feuerwehr Kitzbühel wurde bei den umfangreichen Maßnahmen von der Feuerwehr Reith unterstützt. Darüber hinaus waren städtische und technische Stellen im Einsatz: der Stadtbauhof, die Stadtwerke Kitzbühel, die Straßenmeisterei und Mitarbeiter der Kläranlage. Auch private Firma(n) wurden hinzugezogen; die Firma Mauracher unterstützte mit Baggern. Die Gemeindeeinsatzleitung koordinierte die Einsätze vor Ort.
| Maßnahme | Beteiligte |
|---|---|
| Auspumpen von Kellern | Feuerwehr Kitzbühel, Feuerwehr Reith |
| Freimachen von Unterführung | Feuerwehr, Stadtbauhof |
| Baggerarbeiten | Firma Mauracher |
Ergebnis und Folgen
Insgesamt arbeiteten die Einsatzkräfte an zwölf Einsatzstellen und setzten Tauchpumpen sowie Wassersauger ein. Dank des schnellen und koordinierten Vorgehens der beteiligten Organisationen konnten größere Schäden verhindert werden. Dennoch bleiben Einschränkungen bestehen: Die Radwege in Richtung Reith und Aurach wurden gesperrt, bis die Abschnitte wieder freigegeben werden können.
Für Anrainer und Verkehrsteilnehmer bedeutet das: Auf betroffenen Strecken ist mit Beschädigungen und kurzfristigen Sperren zu rechnen. Wer in den genannten Bereichen wohnt oder arbeitet, sollte Keller und Zufahrten kontrollieren und bei Bedarf die Feuerwehr alarmieren.
Die Situation zeigt einmal mehr, wie wichtig eine rasche Zusammenarbeit von Feuerwehr, städtischen Diensten und privaten Unternehmen ist, um akute Gefahren durch Starkregen im Bezirk Kitzbühel zu begrenzen.