Unwettergefahr am Freitagnachmittag und -abend
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für große Teile von Sachsen-Anhalt eine Unwetterwarnung ausgesprochen. Betroffen sind demnach insbesondere die Städte Magdeburg, Halle und Dessau-Roßlau sowie mehrere Landkreise. Die Warnung gilt für den Freitagnachmittag und -abend, wenn von Westen teils schwere Gewitter aufziehen können.
Erwartete Phänomene und Intensität
Nach den Angaben des DWD sind folgende Ereignisse möglich:
- Starkregen: meist zwischen 25 und 40 Litern pro Quadratmeter in einer Stunde, lokal stärker.
- Sturmböen: grundsätzlich mit 80–100 km/h, vereinzelt bis zu 110 km/h denkbar.
- Hagel: Korngrößen bis zu 3 Zentimetern möglich.
| Phänomen | Erwartete Größenordnung |
|---|---|
| Starkregen | 25–40 l/m² pro Stunde (lokal bis 60 l/m²) |
| Sturmböen | 80–100 km/h (vereinzelt bis 110 km/h) |
| Hagel | Korngrößen bis 3 cm |
Betroffene Landkreise und Kommunen
Der DWD nennt namentlich mehrere Landkreise als betroffen. Dazu zählen unter anderem:
- Altmarkkreis Salzwedel
- Burgenlandkreis
- Anhalt-Bitterfeld
- Börde
- Harz
- Jerichower Land
- Mansfeld-Südharz
- Stendal
- Wittenberg
- Saalekreis
- Salzlandkreis
Auswirkungen und Verhaltensempfehlungen
Der Wetterdienst weist auf typische Folgen solcher Gewitterlagen hin: Umstürzende Bäume, herabfallende Äste sowie überschwemmte Straßen, Unterführungen und Kellerräume sind möglich. Lose Gegenstände im Freien können bei den angekündigten Böen zur Gefahr werden.
- Sichern Sie draußen stehende Gegenstände (Gartenmöbel, Pflanzenkübel, Baugerüste).
- Meiden Sie bei herannahenden Gewittern offene Flächen und Parkplätze unter Bäumen.
- Fahren Sie vorsichtig und rechnen Sie mit Aquaplaning sowie Sichtbehinderungen durch Starkregen.
- Beachten Sie aktuelle Warnhinweise des DWD und lokale Behörden.
Bei extremeren Einzelfällen sind laut DWD auch orkanartige Böen und sehr hohe Niederschlagsmengen möglich, die zu erheblichen Schäden führen können. Personen sollten die Lage aufmerksam verfolgen und bei Bedarf Schutz in Gebäuden suchen.
Quelle: dpa / Informationen des Deutschen Wetterdienstes, 17. Juli 2026.