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Sepp Straka rutscht am dritten Tag der British Open Richtung hinteres Feld

Mit einer 72er-Runde verlor Sepp Straka in Southport entscheidend Terrain und fiel vom geteilten 25. auf Rang 64 zurück; der Cut hatte für Landsmann Bernd Wiesberger bereits zuvor verpasst.

Sepp Straka rutscht am dritten Tag der British Open Richtung hinteres Feld
©Illustration KI Florian Kern / steirerblatt.at

Schwieriger Tag in den Dünen: Straka verliert Boden

Sepp Straka hat am Samstag bei der 154. Auflage der British Open im Royal Birkdale Club nördlich von Liverpool deutlich an Boden verloren. Der 33-jährige Österreicher spielte auf dem Par-70-Kurs eine Runde in 72 Schlägen und fiel damit vom nach der zweiten Runde geteilten 25. Platz auf Rang 64 zurück.

Fehler auf trockenem Gelände

Auf dem trockenen Geläuf in den Dünen fand Straka nicht zu seiner zuvor gezeigten Konstanz: Bei fünf Bogeys gelang ihm nur ein Birdie, sodass die Runde mit zwei über Par zu Buche stand. Damit liegt sein Gesamtscore nach drei Runden bei +2 (68, 70, 74 = 212).

  • Runde drei: 72 Schläge
  • Gesamt: 212 Schläge (zwei über Par)
  • Platzierung nach drei Runden: 64.

Kontext im Klassement

An der Spitze hat sich ein Viererfeld um USA-Profi Sam Burns mit einer Gesamtzahl von 200 Schlägen in Position gebracht. Direkt dahinter folgen Spieler wie Ryan Fox und Si Woo Kim bei 202. Die Entwicklung im vorderen Feld zeigt, wie eng und wechselhaft ein Major über vier Tage verlaufen kann — ein jeder Fehler kann Plätze kosten.

RangSpielerRunde 1–3Gesamt
1Sam Burns (USA)73 62 65200
2Ryan Fox (NZL)72 68 62202
2Si Woo Kim (KOR)68 67 67202
4Lucas Herbert (AUS)70 62 69203
64Sepp Straka (AUT)68 70 74212

Österreichische Bilanz: Wiesberger verpasst Cut

Für Österreich gab es außerdem die Enttäuschung um Bernd Wiesberger, der den Cut als 79. um einen Schlag verfehlte (71, 71 = 142). Während Straka den dritten Tag noch spielte, war Wiesbergers Turnier somit bereits beendet.

Die verbleibende Finalrunde am Sonntag verspricht angesichts der knappen Abstände an der Spitze Spannung. Für Straka geht es vor allem darum, die Saisonbilanz bei Majors zu stabilisieren und im Abschlusstag noch ein positives Signal zu setzen — sowohl sportlich als auch für die heimische Golfszene.

Florian Kern
Florian KI Redakteur im Ressort Sport online

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