In Feldkirchen wurde am Vormittag der neu errichtete Stützpunkt des ÖAMTC offiziell eröffnet. An der Feierlichkeit nahmen unter anderem Verkehrslandesrat Sebastian Schuschnig, ÖAMTC-Präsidentin Johanna Mutzl, Landesdirektor Eckhard Wabnig und der stellvertretende Landesdirektor Matthias Zernatto teil. Der Neubau ersetzt den bisherigen Standort, der nach 35 Jahren Betrieb nicht mehr den aktuellen Anforderungen entsprach.
Was der neue Standort bietet
Der neue Stützpunkt ist auf modernen Servicebetrieb ausgelegt und verbindet technische Ausstattung mit nachhaltigen Komponenten. Zu den unmittelbar sichtbaren Merkmalen zählen:
- fünf Prüfboxen für Fahrzeugchecks und technischen Service
- ein großzügiger Bereich für die Mitgliederberatung
- eigenständige Energieversorgung durch eine Photovoltaikanlage
- umgesetzte Regionalität durch Beteiligung lokaler Handwerksbetriebe
Der bisherige Stützpunkt war seit 35 Jahren in Betrieb und wurde zuletzt 2005 erweitert. Laut den Beteiligten entsprach er den heutigen Anforderungen nicht mehr, was den Neubau notwendig machte.
„Der neue Stützpunkt in Feldkirchen zeigt, wie der ÖAMTC in die Zukunft investiert und dabei gleichzeitig auf regionale Wertschöpfung setzt. Für die Menschen in der Region bedeutet das einen modernen Service ganz in ihrer Nähe. Ich gratulieren allen Verantwortlichen zu diesem erfolgreichen Projekt.“
Regionale Bedeutung und Folgen vor Ort
Für Autofahrerinnen und Autofahrer im Bezirk Feldkirchen bedeutet der neue Standort eine bessere Erreichbarkeit von Serviceleistungen und technisch fundierten Prüfungen. Die Integration lokaler Betriebe in Planung und Bau stärkt die regionale Wirtschaft und sichert Aufträge vor Ort. Die Photovoltaikanlage reduziert zudem die Abhängigkeit von externer Energiezufuhr und steht im Zeichen steigender Nachhaltigkeitsanforderungen.
Verkehrslandesrat Schuschnig betonte bei der Eröffnung die Bedeutung der Kooperation zwischen Land und Mobilitätsclub im Bereich Verkehrssicherheit. Das Land unterstützt weiterhin mehrere Initiativen, die sich an Kinder und Jugendliche richten und der Verkehrserziehung dienen. Zu den genannten Projekten zählen unter anderem das Alpe-Adria-Projekt zur Verkehrserziehung, der „Safety Mobility Day“ im Mobilitätspark Kärnten sowie die Aktion „E-Bike – eine Herausforderung auf zwei Rädern“.
Praktische Hinweise für Nutzer
Für Mitglieder des ÖAMTC ergeben sich durch den neuen Stützpunkt kürzere Wege zu Prüfungen und Beratungen. Wer konkrete Serviceangebote oder Termine nutzen möchte, sollte sich direkt beim ÖAMTC über Öffnungszeiten, angebotene Leistungen und Terminvereinbarungen informieren. Die Beteiligung regionaler Handwerksbetriebe kann zudem bedeuten, dass lokale Zulieferer bei Folgearbeiten eingebunden werden.
Insgesamt steht mit dem neuen Standort in Feldkirchen eine modernisierte Anlaufstelle zur Verfügung, die technische Prüfkapazität, Kundenbetreuung und Nachhaltigkeitsaspekte kombiniert. Für die Menschen im Bezirk ist damit ein zeitgemäßer Mobilitätsservice vor Ort erreichbar.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Bisheriger Stützpunkt | 35 Jahre Bestand, Erweiterung 2005 |
| Prüfboxen | 5 |
| Beratungsbereich | großzügig für Mitgliederberatung |
| Energieversorgung | Photovoltaikanlage |
| Beteiligte | ÖAMTC-Führung und Verkehrslandesrat; regionale Handwerksbetriebe |