Großeinsatz in der Nacht
In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es in St. Marein-Feistritz zu einem ausgedehnten Brand in einem landwirtschaftlich genutzten Gebäude. Zahlreiche Feuerwehren aus dem Bezirk Murtal und Umgebung rückten aus, insgesamt waren 153 Einsatzkräfte vor Ort, unterstützt von Rettungsdienst und Polizei. Das betroffene Wirtschaftsgebäude brannte vollständig aus; das unmittelbar angrenzende Wohnhaus konnte jedoch durch das rasche und koordinierte Eingreifen der Einsatzkräfte vor dem Übergreifen der Flammen bewahrt werden.
Situation vor Ort und Löschmaßnahmen
Der Brand war kurz nach 22.30 Uhr ausgebrochen. Bereits während der Anfahrt waren die Flammen weithin sichtbar und es bildeten sich dichte Rauchschwaden, wie der Einsatzleiter schilderte:
„Schon während der Anfahrt schlugen uns meterhohe Flammen und dichte Rauchschwaden entgegen.“
Wegen der begrenzten örtlichen Löschwasserversorgung wurde ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet; insgesamt wurden rund 80.000 Liter Wasser an die Einsatzstelle gebracht. Zusätzlich legten die Einsatzkräfte eine Zubringleitung, um die Versorgung sicherzustellen. Die Löscharbeiten dauerten die ganze Nacht und reichten bis in die frühen Morgenstunden.
Beteiligte Einheiten
- Feuerwehren: Feistritz, Knittelfeld, Kobenz, Spielberg, Seckau, St. Lorenzen, St. Marein, St. Margarethen, Apfelberg, St. Stefan ob Leoben
- weitere Kräfte: Rotes Kreuz, Polizei
- Insgesamt eingesetzte Feuerwehrleute: 153
Was das für Anrainer bedeutet
Für Bewohner der unmittelbaren Umgebung war die Nacht durch starke Rauchentwicklung und das laute Aufheulen der Einsatzfahrzeuge geprägt. Da das Wohnhaus unversehrt blieb, besteht für die Bewohner derzeit kein Hinweis auf unmittelbare Evakuierungen in der Berichterstattung. Gleichwohl können bei Brandeinsätzen Rauch- und Rußablagerungen auftreten; Anrainer sollten nach offiziellen Freigaben Fenster und Türen prüfen, Lüftungsanlagen kontrollieren und bei sichtbarem Schäden Kontakt mit zuständigen Behörden suchen.
Zahlen im Überblick
| Position | Angabe |
|---|---|
| Einsatzkräfte (Feuerwehr) | 153 |
| Wassertransport | 80.000 Liter |
| Begleitdienste | Rotes Kreuz, Polizei |
Die Ursache des Feuers und der entstandene Sachschaden am Wirtschaftsgebäude werden Gegenstand weiterer Ermittlungen sein. Sobald es hier neue Informationen von Einsatzkräften oder der Polizei gibt, werden diese publiziert und betroffene Anrainer informiert.