Junge Initiative will Gemeinschaft und Tradition in Gschwandt beleben
Die Landjugend Gschwandt hat ein neues Projekt gestartet, das den Zusammenhalt in der Gemeinde in den Mittelpunkt stellt. Unter dem Titel „Mitanaund in Gschwandt – für des san mia bekannt“ arbeiten die Jugendlichen mit dem Heimat- und Kulturverein Gschwandt zusammen, um lokale Bräuche, Vereine und die Menschen hinter dem Ort sichtbarer zu machen.
Zentrales Element des Vorhabens ist eine veröffentlichte Broschüre, die sowohl für Zugezogene als auch für Einheimische Informationen zu den lokalen Traditionen und Vereinsaktivitäten bietet. Die Initiatorinnen und Initiatoren sehen im gedruckten Heft ein Mittel, um Wissen über Brauchtum zu bündeln und die Identifikation mit dem Ort zu stärken.
„Ein Dorf lebt nicht nur von den Häusern, den Lokalen oder der Umgebung. Es lebt wegen der Menschen, die darin leben, und von dem ‚Mitanaund‘, das in der heutigen Zeit leider etwas in den Hintergrund rückt.“
Um die Broschüre direkt in den Ort zu bringen und zugleich persönliche Gespräche zu ermöglichen, organisieren die Jugendlichen eine sogenannte Bankerlroas. Dabei fahren sie verschiedene Ortsteile an, verteilen die Broschüre und laden zu kurzen Zusammenkünften mit Getränken ein. Die Aktion setzt auf Kontaktpflege im Ortsraum und auf das Dialogangebot mit Bewohnerinnen und Bewohnern.
Termine der Bankerlroas
Die Landjugend hat mehrere Stationen angekündigt; die Treffen finden an Abenden beziehungsweise an zwei Vormittagen statt. Die Termine im Überblick:
- Mi., 5. August, 19:00 – Moosham 42
- Sa., 8. August, 19:00 – Kirchenholz 6
- So., 9. August, 11:00 – Pfarrfeld-Hillingstraße
- Mi., 12. August, 19:00 – Waldbach 19
- Sa., 15. August, 19:00 – Dorf 35
- So., 16. August, 11:00 – Schulleiten (Parkplatz Volksschule)
| Datum | Uhrzeit | Ort |
|---|---|---|
| 5. Aug. | 19:00 | Moosham 42 |
| 8. Aug. | 19:00 | Kirchenholz 6 |
| 9. Aug. | 11:00 | Pfarrfeld-Hillingstraße |
| 12. Aug. | 19:00 | Waldbach 19 |
| 15. Aug. | 19:00 | Dorf 35 |
| 16. Aug. | 11:00 | Schulleiten – Parkplatz Volksschule |
Für die Bevölkerung bieten sich hier mehrere Gelegenheiten, mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und die gedruckten Informationen mitzunehmen. Die Form der Bankerlroas setzt bewusst auf niedrigschwellige Präsenz an vertrauten Orten – Bänke und Treffpunkte in den Ortsteilen.
Das Projekt adressiert ein Grundanliegen vieler Gemeinden: die Pflege von Traditionen und die Förderung von Nachbarschaftshilfe. Die Landjugend betont, dass ein Dorf nicht allein durch seine Gebäude oder Einrichtungen bestehe, sondern durch die Menschen, die dort leben, und das gegenseitige Miteinander. Die in der Broschüre zusammengetragenen Informationen sollen dazu beitragen, Traditionswissen zu bewahren und die Vereinslandschaft transparenter zu machen.
Für Gschwandt bedeutet das Projekt eine Chance, das lokale Zusammenleben sichtbarer zu machen und Zugezogenen den Zugang zur Gemeinde zu erleichtern. Wer an den Terminen teilnehmen möchte, kann sich an den jeweiligen Treffpunkten informieren und die Broschüre vor Ort erhalten.
Weitere Details zu den Inhalten der Broschüre oder zu möglichen Mitwirkungsmöglichkeiten wurden von der Landjugend in der Meldung nicht genannt.